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Chronik Österreich
07/13/2022

Verträge von 7.000 Kärntner Erdgas-Kunden von Kelag gekündigt

Ab November neue Verträge für Privat- und Gewerbekunden. 9,87 Cent netto pro Kilowattstunde als neuer Arbeitspreis.

Der Kärntner Energieversorger Kelag hebt mit November den Erdgas-Verbrauchspreis für Privat- und kleinere Gewerbekunden auf 9,87 Cent netto pro Kilowattstunde an. Die rund 7.000 Kärntner Erdgas-Kunden werden in den nächsten Wochen über die anstehende Änderungskündigung informiert. Der neue Preis bedeutet in etwa eine Verdoppelung der bisherigen Tarife. Die Kelag verwies auf gestiegene Großhandelspreise und die Verwerfungen auf den internationalen Energiemärkten.

Preisgarantie

Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden (kWh) Erdgas bedeutet das je nach bisherigem Tarif monatliche Mehrkosten von 82 bis 92 Euro inklusive Steuern, rechnet die Kelag in ihrer Aussendung vor. Die gelte eine Preisgarantie bis 30. April 2023. Aus Sicht des Energieversorgers sind die neuen Preise wettbewerbsfähig. Andere Anbieter befänden sich bereits auf diesem Niveau.

Größere Gewerbekunden und Industrieunternehmen haben individuelle Verträge, ausgestaltet nach den jeweiligen Erfordernissen, hieß es auf Nachfrage. Hier sind generelle Aussagen zu Preisen nicht möglich, häufig orientieren sie sich unmittelbar an Großhandelspreisen, welche bereits entsprechende Erhöhungen gebracht haben.

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