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Chronik Österreich
11/21/2019

Unwetter sorgten für Schäden in zweistelliger Millionenhöhe

Allein in Salzburg betragen die ersten Schätzungen knapp 20 Millionen Euro, Zahlen aus anderen Ländern liegen noch nicht vor.

von Nikolaus Tuschar, Matthias Nagl

Die Unwetter vom vergangenen Wochenende sorgen auch mehrere Tage später noch für akute Gefahren. So bedroht ein loser Felsbrocken in Feld am See im Bezirk Villach-Land eine Siedlung. Das Risiko einer Sprengung ist zu groß, deshalb wird das Gestein händisch abgetragen, 15 Häuser bleiben nach wie vor evakuiert.

Die Räumung des Felsbrockens führte auch dazu, dass die Millstätter Straße (B98) am Donnerstag bis in den Nachmittag hinein gesperrt blieb. Bei Aufräumarbeiten in Flattach im Bezirk Spittal an der Drau wurde ein Monteur unter einem Mast eingeklemmt und verletzt.

 

In St. Georgen ob Murau lösen Bundesheer-Pioniere aktuell Verklausungen in einem Graben. 46 Mann sind im Einsatz, der 14 Tage dauern soll.

In St. Georgen ob Murau lösen Bundesheer-Pioniere aktuell Verklausungen in einem Graben. 46 Mann sind im Einsatz, der 14 Tage dauern soll.

In St. Georgen ob Murau lösen Bundesheer-Pioniere aktuell Verklausungen in einem Graben. 46 Mann sind im Einsatz, der 14 Tage dauern soll.

In St. Georgen ob Murau lösen Bundesheer-Pioniere aktuell Verklausungen in einem Graben. 46 Mann sind im Einsatz, der 14 Tage dauern soll.

Keine Entwarnung in Salzburg

Auch im Salzburger Pinzgau gibt es noch keine Entwarnung. In Thumersbach, einem Ortsteil von Zell am See, blieben nach einem Murenabgang vom Mittwochnachmittag sechs Gebäude aus Sicherheitsgründen evakuiert.

Weil weitere Rutschungen drohen, sollen sich die übrigen Bewohner bis auf weiters nicht im Freien aufhalten. Nach Möglichkeit sollten die Menschen auch höher gelegene Stockwerke aufsuchen, empfahl der Pinzgauer Bezirkshauptmann Bernhard Gratz.

Soforthilfe in Kärnten

Wie hoch die Gesamtschäden sind, lässt sich aktuell nur schwer abschätzen. Allein in Salzburg machen nur die Sofortmaßnahmen, um weitere Schäden zu verhindern, rund zwei Millionen Euro aus. Der Schaden auf dem höherrangigen Straßennetz dürfte nach einer Schätzung des Katastrophenfonds bei 12 bis 15 Millionen Euro liegen. Aus Osttirol liegen noch keine Schätzungen vor.

Die gibt es auch in Kärnten noch nicht, allerdings soll als Sofortmaßnahme jeder betroffene Haushalt 1.000 bis 5.000 Euro bekommen, die unbürokratisch zu beantragen sein werden, wie Landesrat Daniel Fellner (SPÖ) mitteilte. Die Felbertauernstraße bleibt noch bis Freitag gesperrt, Mallnitz ist seit Donnerstag wieder erreichbar.

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