Chronik | Österreich
07.08.2017

Unwetter: Mann nach Sturz in Tiroler Bach tot geborgen

Polizeihubschrauber barg Leiche des Deutschen. Suchaktion im Zillertal wurde Sonntagabend erfolglos abgebrochen.

Ein deutscher Wanderer, der am Sonntag in Ginzling im Zillertal (Bezirk Schwaz) in den Floitenbach gestürzt war und vermisst wurde, ist am Montag tot gefunden worden. Die Leiche des Mannes wurde am Vormittag entdeckt und mit dem Polizeihubschrauber geborgen, sagte ein Beamter der APA.

Der 57-Jährige, der am Sonntag gemeinsam mit einem Begleiter von der Berliner Hütte abgestiegen war, wollte gegen 15.15 Uhr den hochwasserführenden Floitenbach im Floitental mithilfe eines über den Bach gespannten Drahtseils überqueren, als es zu dem Unglück kam. Nachdem der Mann in den Bach gestürzt war, wurde er sofort abgetrieben.

Sein Begleiter schlug Alarm. Die Suchaktion, die durch die Gefahr von Muren und Erdrutschen massiv erschwert wurde, musste in den Abendstunden beendet werden, wurde aber am Montag fortgesetzt. Im Einsatz standen neben der Wasserrettung Mayrhofen Bergrettung und der Hubschrauber "Heli 4" sowie ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes.