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Chronik Österreich
06/29/2022

Über 12.500 Neuinfektionen in Österreich

11 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

von Kevin Kada

Von Dienstag auf Mittwoch wurden vom Gesundheitsministerium 12.509 Neuinfektionen in Österreich ausgewiesen. Das liegt deutlich über dem 7-Tage-Schnitt von 9.080 Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 714,09. 

Damit steigt die Zahl der aktiven Corona-Fälle auf 96.231. In den vergangenen 24 Stunden wurden 141.499 neue PCR-Tests gemacht. Das ergibt eine Positivrate von 8,84 Prozent.

 Zudem gibt es 11 neue Todesfälle. Damit sind bisher österreichweit 18.779 Personen mit SARS-CoV-2 Infektion verstorben.

Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Wien: 4.071
  • Niederösterreich: 2.709
  • Oberösterreich: 1.673
  • Steiermark: 1.446
  • Tirol: 821
  • Vorarlberg: 565
  • Salzburg: 543
  • Burgenland: 411
  • Kärnten: 270

Aktuelle Entwicklungen

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Impfstatus in Österreich

Insgesamt wurden mit 27. Juni 18.418.001 Impfdosen verabreicht.

5.562.822 Menschen haben ein aktives Impfzertifikat (61,95% der Gesamtbevölkerung sowie 65,07% der impfbaren Bevölkerung). 
6.831.552 Menschen haben zumindest eine Impfung bekommen (76,08% der Gesamtbevölkerung sowie 79,92% der impfbaren Bevölkerung).

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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