Chronik | Österreich
02.01.2018

24 Schüsse auf Radarkasten abgefeuert

Im Tiroler Vomp feuerte ein unbekannter Täter zu Silvester auf ein stationäres Kontrollgerät.

Jede Verkehrsstrafe ist ärgerlich. Aber in Tirol hat jemand nun offenbar deutlich überreagiert. Ein vorerst Unbekannter hat zum Jahreswechsel mit einem Kleinkalibergewehr auf einen Radarkasten in Vomp (Bezirk Schwaz) gefeuert. Nach Angaben der Polizei wurden 24 Schüsse abgegeben.

Das stationäre Radargerät befindet sich an der Gemeindestraße im Bereich des Friedhofes. Die Tat dürfte irgendwann zwischen dem Morgen des Silvestertages und Neujahr verübt worden sein. Möglicherweise wurden die Silvesterfeuerwerke rund um Mitternacht als "Tarnung" verwendet, damit die Schüsse nicht sofort bemerkt werden.

Gerät noch funktionstüchtig

Falls es das Ziel des Vandalenaktes war, die Radarfalle zu zerstören, so wurde dieses nicht erreicht. Das Gerät funktioniert weiterhin. Die Schadenshöhe lag dennoch im unteren vierstelligen Eurobereich. Die Polizei ersuchte um Hinweise.