Tag des Wörterbuchs: „Österreichisch“ stirbt nicht aus

Tag des Wörterbuchs: „Österreichisch“ stirbt nicht aus
Das Österreichische Wörterbuch ist eine Zeitreise in die Sprache der Vergangenheit. Doch wie sieht es mit der Zukunft des „Österreichischen“ aus?

Von „abbusseln“ bis zu „Zwutschkerl“: Ein Blick in ein österreichisches Wörterbuch macht deutlich, dass Deutsch nicht gleich Deutsch ist. In den drei sogenannten Vollzentren der deutschen Sprache – Österreich, Deutschland und der Schweiz – haben sich eigene Standards entwickelt.

Seit 1951 gibt es deshalb das Österreichische Wörterbuch (ÖWB), das nicht nur Einblicke in regionale Unterschiede, sondern auch in verschiedene gesellschaftliche Epochen gibt. Knapp 100.000 Ausdrücke umfasst das ÖWB heutzutage. Viele davon sind von anderen Sprachen, vor allem vom Nachbar Deutschland, ausgeborgt. Wird das klassische „Österreichisch“ durch Globalisierung und Soziale Netzwerke bald vom Bundesdeutsch überrumpelt?

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