Chronik | Österreich
17.09.2017

Stones in Spielberg: Kritik an Organisation

Fans in sozialen Medien bemängeln geringe Zahl von Bussen und schwierige Wege.

Die Stimmung war super, Wetter und Schlamm beim Rolling Stones-Konzert Samstagnacht im obersteirischen Spielberg nahmen die Fans auch stoisch bis gut gelaunt hin. An einigen Dingen gab es nach dem Gig aber Kritik in sozialen Foren, etwa zu wenig Ausschilderung, zu wenige Shuttlebusse oder zu enge Wege vom Konzertgelände hin zu den Parkplätzen.

Konkret ging es um zu wenig ausgeleuchtete Wege weg vom Konzertgelände zu den Parkplätzen bis zu "gewagten" Umleitungen, wie Konzertbesucher sagten. So soll an einer Straße mit einem quer gestellten Fahrzeug - als Schutz gegen mögliche gewaltsam mit Autos auf das Gelände vordringende Täter - die zu Fuß gehenden Konzertbesucher über schmale "Stege" gelotst worden sein. Dies sei speziell für alkoholisierte Fans nicht einfach zu bewerkstelligen gewesen.

Ein Twitter-Nutzer kritisierte: "Rettungskräfte und Organisation überfordert. Menge mit Aggressionspotenzial und Absperrungen durchbrochen". Der gleiche User twitterte aber auch zum Konzert und den Bedingungen durch vorhergegangene Regenfälle: "Der geilste Schlamm meines Lebens". Und noch ein Tweet eines anderen Users: "Schlammschlacht! Aber geil war es allemal". Oder "Dream coming true"

Seitens der Einsatzkräfte hieß es auf Anfrage, dass man die Menschen nach dem Konzert mit von Feuerwehrleuten installierten Lichtpunkten in der Dunkelheit zu lotsen versucht habe. Eingeräumt wurde, dass es tatsächlich viele Alkoholisierte gegeben hätte.