Sommer in Zell am See: Viel los auch ohne Araber

Sommer in Zell am See: Viel los auch ohne Araber
Der Tourismusort hat den etwas anderen Gästewechsel vollzogen. Vier von fünf Gästen kommen nun aus Deutschland und Österreich.

"Wir hätten es ganz anders erwartet, aber wir sind sehr zufrieden", sagt Zells Tourismus-Direktorin Renate Ecker. "Wir sind positiv überrascht, wie viel los ist", erzählt Hansjörg Schandlbauer vom Hotel Lebzelter. "Die Fahrgastzahlen sind sehr zufriedenstellend", heißt es auch von den Gletscherbahnen in Kaprun.

Wer dieser Tage in Zell am See unterwegs ist oder auf den Straßen rund um die Pinzgauer Bezirkshauptstadt fährt, merkt, dass Hauptsaison ist. Es ist einiges los. In der Fußgängerzone drängen sich die Massen, auf den Straßen gibt es wie üblich Staus. Fast könnte man meinen, dass sich jetzt, zur Hauptsaison, nicht viel verändert hat.

Wer Zell am See kennt, sieht aber bald, dass etwas anders ist als sonst. Und das liegt ausnahmsweise nicht an den vereinzelten Schutzmasken-Trägern. Das Zeller Stadtbild dominierten in den vergangenen Jahren viele Gäste aus dem arabischen Raum. Die Lage direkt am See, im Durchschnitt 216 Regentage jährlich, Gletscher und Krimmler Wasserfälle in direkter Umgebung machen die Region für die Gäste aus Wüstenstaaten zum gelobten Land.

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