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Chronik Österreich
08/16/2021

Seilbahn im Tiroler Zams musste evakuiert werden

Weil die Pendelbahn am Montagvormittag aus technischen Gründen zum Stillstand kam, mussten 27 Fahrgäste gerettet werden.

Feuerwehr und Bergrettung mussten am Montag Fahrgäste der Seilbahn auf den Venet im Tiroler Zams retten. Die Pendelbahn war am Vormittag wegen technischen Gebrechens zum Stillstand gekommen, teilte die Polizei mit. 22 Personen und vier Hunde wurden aus der bergwärts führenden Gondel mittels Drehleiter geborgen, fünf Personen aus der talwärts führenden Gondel mussten von der Bergrettung mit Abseil- und Bergtechnik zu Boden gebracht werden. Alle blieben unverletzt.

Was die Ursache dafür war, dass die Gondeln auf rund 1.500 Meter hängen blieben, ist noch Gegenstand von Erhebungen. Im Einsatz waren die freiwilligen Feuerwehren Zams, Zammerberg und Landeck (alle Bezirk Landeck), die Bergrettung Landeck und die Alpinpolizei.

Deutsche gerettet

Ebenfalls aus einer alpinen Notlage gerettet werden musste Montag am späteren Nachmittag eine deutsche Urlauberfamilie in den Zillertaler Alpen. Sie war auf einer Wanderung entlang des Schlegeisspeichers - ein Stausee - zum Furtschaglhaus auf rund 1.810 Meter Seehöhe in ein plötzlich aufgezogenes Gewitter geraten.

Die Eltern brachten sich mit ihren Kindern - ein Sohn (sieben Jahre) und zwei Töchter (fünf und ein Jahr alt) - bei einer Jagdhütte in Sicherheit und setzten einen Notruf ab. Die Bergrettung Ginzling musste einen guten Teil des Weges zu Fuß zurücklegen, weil wegen des Starkregens der Zufahrtsweg zur Hütte weggebrochen war. Aber alle Familienmitglieder konnten unverletzt geborgen werden.

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