George Michael wurde 2011 im Wiener AKH erfolgreich behandelt.

© APA/AFP/ODD ANDERSEN

Chronik Österreich
04/10/2019

Prominente sind in Wiener Spitälern keine Ausnahme

Die österreichische Medizin wurde bereits von einigen berühmten Patienten in Anspruch genommen.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 liegt die österreichische Medizin im weltweiten Vergleich auf Platz 13. Kein Wunder, dass heimische Ärzte bereits einige Prominente erfolgreich behandelt haben.

Diese begeben sich aber nicht immer freiwillig in österreichischen Krankenhäuser – so etwa der 2016 verstorbenen Popstar George Michael. Er zog sich 2011 vor seinem Konzert in Wien eine Lungenentzündung zu. Daraufhin lag er für drei Wochen im Wiener AKH im Koma.

Die Behandlung war erfolgreich: Er kehrte nach London heim und holte das Wiener Konzert ein Jahr später nach.

Patienten aus dem Osten

2004 ließ sich der ehemalige ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko in das Wiener Rudolfinerhaus einliefern. Die Ärzte stellten eine Dioxinvergiftung fest und retteten ihm das Leben.

Das Privatspital Rudolfinerhaus war vor allem in den 1970er Jahren bei ausländischen Patienten sehr beliebt: Internist Karl Fellinger behandelte zahlreiche Prominente aus dem arabischen und asiatischen Raum, wie Schah Mohammad Reza Pahlavi oder den pakistanischen Präsidenten Zia-ul-Haq.

Heimische Promis am Operationstisch

1993 wurde Ex-Bürgermeister Helmut Zilk nach dem Briefbombenattentat, durch das er zwei Finger verlor, im Wiener AKH betreut und auch der verstorbene Bundespräsident Thomas Klestil ließ sich 1996 wegen einer seltenen Lungenkrankheit dort behandeln.

Ein prominenter Gast, der nicht nur einmal zu Besuch im Wiener AKH war, ist Ex-Rennfahrer Niki Lauda: Ärzte transplantierten ihm bereits vor Jahren Spendernieren, im vergangenen Jahr hat er eine neue Lunge erhalten.

Lauda konnte das Krankenhaus zweieinhalb Monaten in gutem Allgemeinzustand nach verlassen.

von Petra Hochstrasser

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