© Christa Breineder

Chronik Österreich
07/22/2020

Neuer Alltag: Was wieder erlaubt ist - und was noch immer nicht

46 Tage Lockdown waren genug. Am 1. Mai fielen die Ausgangsbeschränkungen weg, die "Abstandsregel" - und einige Grundregeln mehr blieben. Die Maskenpflicht feierte nach einmonatiger Pause ein Comeback.

Am 1. Mai war die Zeit der harten Ausgangsbeschränkungen vorbei. Nach 46 Tagen "Lockdown" liefen um Schlag Mitternacht die Ausgangsbeschränkungen aus, am 2. Mai sperrten die Händler - auch solche mit mehr als 400 Quadratmetern - wieder flächendeckend auf, stufenweise wurden die Schulen (4. Mai), Restaurants (15. Mai) und schließlich noch Hotels  und Freibäder (29. Mai) hochgefahren. 

Dennoch blieben Grundgebote wie die Ein-Meter-Abstand-Regel aufrecht. Die "neue Normalität", von der die Bundesregierung spricht, sie wird noch lange zu spüren sein.

Hier die wichtigsten Eckpunkte:

Die zentrale Einschränkung bleibt bestehen: wer im öffentlichen Raum unterwegs ist, muss weiterhin einen Mindestabstand von einem Meter zu allen Personen einhalten, die nicht im selben Haushalt leben. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt der Mindestabstand aber nur, wenn er auch eingehalten werden kann.

Die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln bleibt bestehen. Seit 15. Juni gab es keine Maskenpflicht mehr in Supermärkten, sie wurde jedoch mit 24. Juli wieder eingeführt. Auch in Bank- und Postfilialen und in Gottesdiensten muss wieder Maske getragen werden. 

 

Außerdem traten mit 1. Juli weitere Lockerungen beim Freizeit-Sport in Kraft. Auch jeder Kontakt- und Mannschaftssport sind nun wieder erlaubt. Einzige Voraussetzung: Man muss eine Anwesenheitsliste führen um etwaiges Contact-Tracing zu erleichtern. 

Dritter, großer Bereich sind Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen. In geschlossenen Räumen sind hier wieder bis zu 250 Personen und im Freiluftbereich bis zu 500 Personen erlaubt.

Bereits in Kraft: 

  • Längere Sperrstunde Lokale dürfen bis 1 Uhr – statt wie bisher bis 23 Uhr – offen halten. Gelten strengere Schließzeiten (etwa Märkte oder Schanigärten), müssen diese eingehalten werden.
  • Nicht nur vier Personen
    Die Anzahl der Personen pro Tisch ist nicht mehr beschränkt. Bisher durften vier Erwachsene (die nicht im gemeinsamen Haushalt leben) plus deren minderjährige Kinder gemeinsam an einem Tisch im Lokal sitzen.
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