Ehemalige BVT-Spitze vor Gericht: Haft oder Blamage für WKStA?

Ehemalige BVT-Spitze vor Gericht: Haft oder Blamage für WKStA?
Mit der Mossad-Operation "White Milk" landet erstmals in Österreich eine internationale Spionage-Aktion vor Gericht.

Viele hochrangige Polizisten sprechen vom Prozess des Jahres. Erstmals überhaupt wird ab Freitag nach Ostern eine internationale Spionagekooperation - noch dazu mit dem israelischen Mossad - vor einem österreichischen Gericht verhandelt. Fünf Tage lang müssen sich die ehemalige "Nummer drei" des Verfassungsschutzes, der Ex-Spionagechef, zwei Chefinspektoren sowie ein Fremdenpolizist im Großen Schwurgerichtssaal im Wiener Landesgericht verantworten.

Den Spitzenbeamten drohen wegen Amtsmissbrauchs bis zu fünf Jahre Haft.

Die Zeugenliste ist noch prominenter, aussagen müssen etwa Sektionschefs oder der ehemalige Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler. Somit ist gesamte ehemalige Leitung des polizeilichen Geheimdienstes entweder auf der Anklagebank oder im Zeugenstand.

Es geht vordergründig um die Operation "White Milk":

Kommentare