Covid-Fighter wollen ihr Schnelltestlabor Firmen und Veranstaltern im Sport- und Kulturbereich anbieten

© Atzenhofer Wolfgang

Corona-Test
05/12/2020

Mobiles Schnelltestlabor startet Betrieb

Internationales Interesse an Testergebnis binnen zwei Stunden, auch Bundesligist ist hellhörig

von Wolfgang Atzenhofer

Personen, unabhängig davon wo sie sich befinden, binnen kurzer Zeit mitteilen zu können, ob sie mit dem Covid-19-Virus infiziert sind, das ist das neue Angebot einer bunt zusammengemixten Firmengruppe. Den Prototyp ihrer Idee präsentierte die Projektgruppe „Covid-Fighters“ im niederösterreichischen Ardagger. Es ist ein mobiler Schnelltestcontainer, der mittlerweile nicht nur in Österreich, sondern auf mehreren Kontinenten auf Interesse stößt. „Bislang gibt es solche mobilen Corona-Testanlagen unseres Wissens nach nur in Jamaika. Dort ist der rechtliche Hintergrund vielleicht ein anderer“, sagt Geschäftsführer Boris Fahrnberger, dessen IT-Firma das Covid-Fighter-Projekt durch einen Dschungel mit Genehmigungspflichten und bürokratischen Hürden tragen musste.

Zwei Stunden

„Egal ob Firmen die Belegschaft durchtesten wollen, oder vor Sportveranstaltungen Teilnehmer oder Besucher durchgecheckt werden sollen, wir können das vor Ort in zwei Stunden bewerkstelligen“, versichert der Manager. Auch vor Polit-Tagungen oder vor Kultur-Events könnten die Covid-Fighter bald aktiv sein. „Wir wollen unser System auch den Salzburger Festspielen anbieten“, kündigt Fahrnberger an. Längst ist das Projekt auch im Ausland aufgefallen. So informierte sich die belgische Gesundheitsministerin Maggie De Block persönlich.

Interessenten gibt es auch in Südafrika, Florida, Griechenland oder in Russland, berichtet Fahrnberger. Hierzulande hat unter anderem ein Fußball-Bundesligist konkret angefragt. „Mit schnellen Tests werden Infektionsherde vermieden. So können wir dazu beitragen, dass es rasch zurück in die Normalität geht“, so Fahrnberger. Die angebotenen Contact Tracing-Apps begrüßt er, „weit effizienter ist aber unsere Methode“, ist sich der IT-Experte sicher. Vorerst aber wird das fünfköpfige Laboranten-Team im Schnelltestcontainer, der weiterhin in Ardagger stationiert ist, am Donnerstag den Normalbetrieb starten.

Privattests

Auch weitere Labormitarbeiter werden eingeschult. Privatpersonen können sich zum Preis von 165 Euro gegen Voranmeldung auf der Homepage www.covidfighters.at testen lassen.

Im Rahmen der Präsentation am vergangenen Freitag wurden an 20 Personen Schnelltests durchgeführt. Infiziert war niemand.

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