Letzter Brückenbogen wird eingehängt

Derzeit werden die Brückenteile noch an Land zusammengebaut, im Herbst 2021 soll sie fertig sein.
Das „Einschwingen“ der Brücke ist für das Frühjahr 2021 geplant. Derzeit liege man trotz Corona im Zeitplan.

Mit dem Bau der Neuen Donaubrücke Linz wird das derzeit größte Infrastrukturprojekt der Stadt realisiert. Heute, Freitag, soll der letzte Brückenbogen angeliefert und an Land eingehoben werden. Dieses Spektakel lassen sich Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) nicht entgehen.

Denn einfach gestaltet sich das 80 Millionen teure Projekt – inklusive Anbindungen – nicht: So besteht die Brücke aus 300 Einzelbauteilen, die zu drei Brückenteilen zusammengebaut werden. Einer davon ist schon in richtiger Lage montiert, die anderen beiden befinden sich am Vormontageplatz an Land.

2.800 Tonnen

Mit großen Schiffen sollen diese 2.800 Tonnen schweren und 15 Meter hohen Brückenelemente im Frühjahr „eingeschwungen“ werden. „Man weiß nicht, was Corona mit sich bringt. Trotz des fünfwöchigen Stillstands liegen wir in der Zeit. Die Brücke soll im Herbst 2021 fertig sein“, sagt Hein.

Bedeutend ist das Projekt auch für den öffentlichen Verkehr, sollen doch in Zukunft die geplanten Stadtbahnen S6 und S7 hier verlaufen (siehe links).

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