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Foodora-Analyse: Diese Produkte gingen bei Hitze viral

Die hohen Temperaturen beeinflussten die Freizeitgestaltung der Österreicher ebenso wie deren Bestellverhalten, wie eine Analyse von „Foodora“ zeigt.
Zwei Gläser Wassermelonensaft stehen auf einem Holztisch, dekoriert mit Limetten und Melonenstücken.

Die Hitzewelle in Österreich neigte sich in den letzten Tagen dem Ende zu. Seit Ende Juni waren die Temperaturen immer weiter nach oben geklettert und hatten die Menschen dazu eingeladen, ihre Freizeit mit Schwimmen oder einfach an schattigen Plätzchen zu verbringen. 

Nicht nur die Freizeitgestaltung hatte sich verändert - auch das Bestellverhalten wurde angepasst. Das zeigt eine Erhebung der Lieferplattform „foodora“. Besonders beliebt waren plötzlich etwa Sonnencreme, Eiswürfel und auch Wassermelonen.

Die Hitzewelle in vier Produkten

Die Analyse wurde von 19. bis 28. Juni durchgeführt.Dabei befand sich Sonnencreme klar auf Platz eins: Die Bestell-Nachfrage stieg um ganze 145,5 Prozent. Darauf folgten Eiswürfel mit 97,5 Prozent, Holzkohle mit 100 Prozent und die Wassermelone mit 73,8 Prozent. Daraus lässt sich ein ungefährer Tagesverlauf nachzeichnen: Sonnencreme wird für Zeit im Freien gebraucht, Eiswürfel für kalte Getränke, Holzkohle für Grillabende mit Familie und Freunden und die Wassermelone als Snack für zwischendurch.

Die Melone wurde übrigens besonders gerne in Kombination mit anderen Snacks, Wasser oder Bier bestellt. Sonnencreme landete oft schon in der Früh im Warenkorb - also eine Vorbereitung für den Badeausflug? Dafür spricht das Insektenspray, welches häufig nur wenige Stunden später folgte.

Sommer spiegelt sich im Warenkorb wieder

„Wir merken, dass sich der Sommer unmittelbar auf das Einkaufsverhalten auswirkt. Unsere Daten zeigen klar: Wenn die Temperaturen steigen, decken sich die Menschen gezielt mit Produkten ein, die für Abkühlung sorgen oder vor der Sonne schützen. So spiegelt sich der Sommer auch direkt im Warenkorb wider“, erklärt Dragan Milovanovic, der Managing Director bei foodora Österreich.

Was Getränke betrifft, so blieben Limonaden wie Cola, Fanta und Almdudler zwar beliebt wie eh und je, einige Österreicher verlagerten jedoch ihre Prioritäten: So stiegen die Wasser-Bestellungen um rund 19 Prozent an. Generell wurde auch mehr Essen bestellt, ein Indiz dafür, dass sich viele gegen das Kochen bei den warmen Temperaturen entschieden. Fazit: Der Sommer zeigte sich nicht nur am Thermometer. 

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