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Chronik Österreich
01/01/2022

Fenstertage: So sieht die ideale Urlaubsplanung für 2022 aus

Mit den Fenstertagen lässt sich im neuen Jahr einiges an Urlaub herausholen. Damit die Zeit aber auch tatsächlich erholsam wird, gilt es einiges zu beachten.

von Anna Perazzolo

Mit dem Jahreswechsel beginnt auch heuer wieder die Urlaubsplanung für die kommenden 365 Tage. Wer die Feiertage geschickt nutzt, kann einiges an Urlaub herausholen.


Denn  obwohl  Arbeit häufig  Positives mit sich bringt, ist sie immer auch belastend, sagt der Arbeitspsychologe Christian Korunka.  Zeit, um die eigenen Batterien  aufzuladen, sei deshalb umso wichtiger. Wie und wann man sich am besten entspannt, hänge stark von den individuellen Bedürfnissen ab. „Prinzipiell ist es aber so, dass uns vor allem kurzfristige Auszeiten nach der Arbeit vom Stress befreien“, sagt Korunka.

In Zeiten, in denen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer fließender werden, sei man selbst dafür verantwortlich, sich diese Auszeiten zu nehmen. „Das gelingt den Menschen unterschiedlich gut. Manche schaffen es, ihre Arbeit in  ihre Auszeit zu integrieren. Andere hingegen müssen  Arbeit und Freizeit komplett trennen.“

Viele kurze Urlaube

Und obwohl kürzere Auszeiten das Um und Auf sind, brauche man  immer wieder auch längere Urlaube. „Es braucht eine gewisse Zeit, bis man runter kommt. Zwei Wochen können da  sehr effizient sein.“ Richtig lange Urlaube, etwa vier Wochen oder mehr, bringen rein für die Entspannung hingegen keinen Mehrwert. Sie hätten aber andere Qualitäten. Etwa das Erlernen neuer Fähigkeiten  oder die Befriedigung der Abenteuerlust.


Wer sich aber für den Urlaub fern ab der eigenen vier Wände entscheidet, sollte auch im Jahr 2022 auf einiges achten. Denn trotz Corona kann man von einer Reise nicht ohne Weiteres zurücktreten, sagt Verena Pronebner, Juristin des ÖAMTC. „Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass uns das Virus noch einige Zeit begleiten wird. Da müsste schon noch etwas dazukommen, etwa eine neue Variante in der Urlaubsdestination, damit man kostenlos stornieren kann.“ Generell sei es aber einfacher, von Pauschalreisen zurückzutreten, als von Individualreisen. Bei der Individualreise  habe die Beförderung zum Urlaubsort, sprich Flug oder Zug, nämlich nichts mit der Übernachtungsmöglichkeit zu tun. Somit müsse man eine Stornierung mit beiden Leistungsträgern individuell vereinbaren. „Etwas leichter ist es, wenn man im Inland urlaubt. Vor allem weil man das Rechtssystem kennt“, sagt Pronebner. Wen das Fernweh dennoch packt, sollte darauf achten, dass die Reisestornoversicherung an die individuellen Bedürfnisse angepasst ist.

Gelegenheiten für einen erholsamen Urlaub gibt es 2022 jedenfalls genügend (siehe oben). Bereits im Jänner bietet sich eine Urlaubswoche an. Genauso sieht es zu Ostern im April aus. Zwei Wochen später fällt  der Staatsfeiertag auf einen Sonntag.  Dennoch kann man auch im Mai die Feiertage ausnutzen. Wer vier Urlaubstage investiert, gewinnt eine ganze Woche.


Verfrüht in den Sommerurlaub starten kann man  Anfang Juni. Mit acht Urlaubstagen und zwei Feiertagen gewinnt man rund um Pfingsten  16 Tage Urlaub. Maria Himmelfahrt im August fällt auf einen Montag. Ideal für einen Städtetrip oder eine Urlaubswoche am Strand.  


Längere Erholungszeit gibt es Ende Oktober. Mit dem Nationalfeiertag, Allerheiligen und acht Urlaubstagen hat man 16 Tage lang frei.


Im Dezember bietet Mariä Empfängnis   ein verlängertes Wochenende. Und die Weihnachtsferien kann man mit nur acht Urlaubstagen bis zum 8. Jänner 2023 verlängern.

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