Lucille K. wurde vor einem Jahr ermordet

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Tirol
01/09/2015

"Fall Lucile" - Kriminalisten verstärken Ermittlungen

Antwort des Rechtshilfeersuchens an Frankreich in Innsbruck eingelangt

In den Mordfall "Lucile" kommt wieder Bewegung. Die Tiroler Kriminalisten wollen nun ihr Ermittlerteam verstärken. Ab Montag stehen vier zusätzliche Beamte zur Verfügung, kündigte der Leiter des Tiroler Landeskriminalamtes, Walter Pupp, am Freitag an. Am Montag ist es genau ein Jahr her, dass die Leiche der Auslandsstudentin am Innufer bei Kufstein entdeckt worden war.

Kurz vor Weihnachten sei die Antwort des an Frankreich gerichteten Rechtshilfeersuchens bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck eingelangt. Inhaltlich wolle er dazu aber nichts sagen, erklärte Pupp. "Umfangreiche kriminalpolizeiliche Erhebungen" seien nun durchzuführen. Hilfe erhoffen sich die Ermittler auch von der Sendung "Aktenzeichen XY-ungelöst". Dort habe man bereits zugesagt, den Fall "Lucile" medial aufzubereiten und im deutschsprachigen Raum auszustrahlen. Sendetermin werde vermutlich im Mai sein, sagte Pupp.

Die Leiche der 20-jährigen Lucile K. aus dem Raum Lyon, die im Rahmen eines Auslandssemesters in Kufstein studiert hatte, war am 12. Jänner des vergangenen Jahres von Polizisten am Ufer des Inns entdeckt worden. Freunde und Studienkollegen hatten die junge Frau als vermisst gemeldet. Todesursache waren laut Obduktion heftige Schläge auf den Kopf. Taucher fanden schließlich die Tatwaffe im Inn. Es handelte sich um eine Eisenstange. Auch dasPhantombildeines Tatverdächtigen wurde kurz nach der Tat veröffentlicht.
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