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Hochsommer
07/25/2020

Die neue Woche bringt den bisher heißesten Tag des Jahres

Badewetter mit Abstrichen gibt es ab Montag. Zwischenzeitlich bekommt es bis zu 36 Grad.

Keine längeren Hitzeperioden und relativ viel Niederschlag: Der Sommer war bisher durchschnittlich. Zwar bleibt es weiterhin wechselhaft, aber zumindest zwischenzeitlich setzt sich demnächst die Hitze durch. „Landesweit gesehen zeichnet sich am Dienstag der heißeste Tag des bisherigen Jahres ab, denn nahezu überall sind 30 Grad und mehr zu erwarten, selbst in höheren Lagen um die 1.000 Meter“, prognostiziert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale (Uwz). Auf bis zu 36 Grad steigen die Temperaturen im Flachland, in allen Landeshauptstädten sind 33 bis 35 Grad in Aussicht.

Nachdem der heutige Sonntag noch phasenweise bewölkt ist, bringt der Montag sommerlich-sonnige 24 bis 30 Grad, bevor es am Dienstag richtig heiß wird. Passend zum bisherigen Sommer wird es danach wieder etwas kühler. Eine Kaltfront erreicht bereits im Laufe des Mittwochs die Alpen und bringt Schauer und Gewitter. Niederschlag ist dann bis Ende der Woche vor allem im Bergland immer wieder möglich. Im Flach- und Hügelland sollte es beständiger werden. Mit 25 bis 33 Grad sieht es nach bestem Badewetter aus.

Ein Hitzesommer – wie in den vergangenen Jahren üblich – wird es aus derzeitiger Sicht keiner mehr. Von einem kalten Sommer kann aber ebenso keine Rede sein.

Sommer wie damals

Vergleicht man die vergangenen Wochen mit den Werten aus den Jahren von 1981 bis 2010, zeigt sich, dass die Temperaturen genau im Durchschnitt liegen. „Der Sommer zeigt sich so, wie er früher einmal üblich war“, erklärt Spatzierer. Der Mensch gewöhne sich jedoch rasch an neue Umstände, dementsprechend würden die Rekordsommer der jüngeren Vergangenheit als Referenz dienen.

Die Urlauber freut’s

Dass die Hitzetage bisher auf sich warten lassen, dürfte die Mehrheit der Österreicher nicht sonderlich stören. Einer Uwz-Umfrage zufolge sind knapp 60 Prozent mit dem Sommer zufrieden. Das spiegelt sich auch in der Urlaubslaune der Österreicher und dem daraus resultierenden Verkehr wider.

In Kombination mit den wieder verschärften Grenzkontrollen in Zusammenhang mit Corona kam es am Samstag zu massiven Staus. Im Reiseverkehr Richtung Süden vor dem Karawankentunnel (A11) in Kärnten gab es bei der Ausreise nach Slowenien bereits in der Früh kein Weiterkommen mehr. Laut Polizei war die Kolonne zwischenzeitlich auf 15 Kilometer angewachsen. Für die Reisenden bedeutete das mehrere Stunden Zeitverlust. Der ÖAMTC empfiehlt österreichischen und slowenischen Staatsbürgern, demnächst auf kleinere Grenzübergänge auszuweichen.

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