Chronik | Österreich
10.02.2019

Sturmwarnung für Sonntagnacht: Böen von bis zu 100 km/h

In der Nacht auf Montag zieht Sturmtief Uwe über Österreich. Die Schneefallgrenze sinkt bis in die Täler.

Am Sonntagabend wird es kalt und windig: Die Kaltfront von Sturmtief Uwe erreicht zunächst Vorarlberg und Tirol und bringt verbreitet Sturmböen, am Bodensee und im Tiroler Außerfern sind schwere Sturmböen um die 100 km/h zu erwarten. In der Nacht frischt der Wind schließlich auch im Donauraum und in östlichen Flachland stürmisch auf.

Laut den Experten der Österreichischen Unwetterzentrale muss man verbreitet mit Böen von 70 bis 90 km/h rechnen, im Wiener Becken sind auch schwere Sturmböen von 100 km/h möglich. Vom Sturm gänzlich verschont bleibt lediglich der Süden sowie die meisten inneralpinen Täler.

Viel Neuschnee bis Dienstagabend

Mit der neuen Woche kommt es an der Alpennordseite zu Neuschnee und einem Anstieg der Lawinengefahr. Vom Bregenzerwald bis zum Mostviertel kommen bis Dienstagabend oberhalb von 500 Meter verbreitet 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee hinzu, lokal sind bis zu 60 Zentimeter möglich. In Kombination mit dem stürmischen Nordwind steigt dadurch die Lawinengefahr wieder deutlich an.

Auch am Alpenostrand und im östlichen Flachland geht es auch am Montag stürmisch weiter, hier sind Böen von 70 bis 90 km/h keine Seltenheit. Am Dienstag verstärkt sich sogar nochmals der Sturm und im Wiener Becken sowie auch in den Nordföhntälern sind dann vereinzelt wieder schwere Sturmböen von bis zu 100 km/h zu erwarten. Am Mittwoch sorgt dann ein Hochdruckgebiet von Westen her für eine allmählich Wetterberuhigung.

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