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Chronik Österreich
04/14/2022

Attacke auf Frau in Graz: Zeugenaufruf führte zu Verdächtigen

36-Jährige ermahnte Mann, weil er seinen Hund zu Boden drückte. Dieser verletzte sie mit einem Tritt am Knöchel.

Eine 36-jährige Frau ist Dienstagabend in Graz von einem Niederländer attackiert worden, weil sie ihn wegen eines nicht artgerechten Umgangs mit seinem Hund gescholten hatte. Zu der Diskussion war es bereits während der Fahrt in der Straßenbahn gekommen. Nachdem beide ausgestiegen waren, trat der Hundebesitzer ihr im Vorbeigehen gegen den Knöchel. Sie wurde verletzt und konnte nicht mehr weitergehen. Der Verdächtige wurde am Donnerstag ausgeforscht.

Die Grazerin war kurz vor 20.45 Uhr mit der Tram in Richtung Andritz unterwegs, als sie beobachtete, wie der Mann seinen Hund zu Boden drückte. Sie ermahnte ihn, dass das nicht in Ordnung sei. Es kam zu einer Diskussion zwischen den beiden.

Täter flüchtete

Dann stiegen sie beide am Andritzer Hauptplatz aus der Straßenbahn aus. Noch im Haltestellenbereich trat ihr der Mann gegen den linken Knöchel. Die 36-Jährige alarmierte die Polizei und musste vom Roten Kreuz ins Landeskrankenhaus Graz gebracht und dort behandelt werden.

Der Täter machte sich nach der Attacke davon. Mit einer Zeugenbeschreibung wurde nach ihm gesucht und tatsächlich gingen Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei ein. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 25-jährigen, in Graz lebenden Niederländer. Er bestritt bei einer ersten Befragung, dass er die Frau verletzt hat. Nun wird weiter ermittelt.

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