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Chronik Österreich
07/02/2021

Achtung, Stillstand: Wo an diesem Wochenende Staus drohen

Ferien in Teilen Österreichs und Deutschlands lassen Autokolonnen erwarten. Es gilt, auch die Corona-Einreiseregeln zu beachten.

von Elisabeth Holzer

Wie schnell sich Staus bilden können, zeigte sich Donnerstagabend an den Grenzübergängen zu Kroatien. Unerwartet änderten die Behörden des beliebten Urlaubslandes nämlich die Enreisebestimmungen.

In den vergangenen Wochen durften EU-Bürger ohne jegliche Nachweise (genesen, getestet oder geimpft)  über die Grenze, seit 1. Juli verlangt jedoch auch Kroatien den "Grünen Pass". Das überraschte viele Reisende, vor allem an den Grenzgängen von Ungarn nach Kroatien - es kam zu stundenlangen Wartezeiten.

Ferienbeginn

Auch für dieses Wochenende wird auf den Verkehrsverbindungen in Richtung Süden sehr viel los sein: In Österreich starten Wien, Niederösterreich und das Burgenland in die Sommerferien, in Deutschland das Bundesland Nordrhein-Westfalen, mehrere andere deutsche Bundesländer sind ebenfalls schon in den Schulsommerferien.

Dazu kommt der Zustrom zum "Großen Preis von Österreich" im obersteirischen Spielberg, ein Formel-1-Rennen, zu dem sich Tausende Niederländer auf den Weg machen.

Diese Strecken könnten laut ÖAMTC besonders anfällig für Wartezeiten sein:

  • Brennerautobahn ( A 13), speziell an den Mautstellen in Schönberg und Sterzing
  • Fernpassbundesstraße (B 179)
  • Pyhrnautobahn ( A 9) im Bereich der Mautstelle Bosruck
  • Ostautobahn ( A 4) beim Gegenverkehrsbereich Fischamend - Bruck-Ost
  • Südautobahn (A 2) im Gegenverkehrsbereich auf der Pack (Packsattel - Bad St. Leonhard)
  • Tauernautobahn (A 10), vor allem vor dem Tunnelabschnitt bei Werfen

Auch der Autobahnabschnitt von Villach bis Udine ( A 23) dürfte wegen eines einspurigen Teils bei Gemona Probleme machen.

Wegen des Grand Prix in Spielberg kann es am Sonntag auf den Zufahrtsstraßen sowie der S 6 und der S 36 zu Kolonnenverkehr kommen, außerdem ist auch schon nach der Maustelle St. Michael (A 9) mit zähem Verkehr zu rechnen.

Einreise in Urlaubsländer

Dazu kommen vermutlich auch längere Wartezeiten an einigen Grenzübergängen, und zwar: Karawankentunnel, Nickelsdorf, Salzburg-Walserberg und Spielfeld. Das bedingt durch die Einreisebestimmungen, die vielfach der auch schon in Österreich weitreichenden 3-G-Regel folgen.

Italien: Nötig ist der "Grüne Pass", eine Vorab-Registrierung ist empfohlen (PLF-Formular für Italien). Für Kinder bis sechs Jahre besteht keine Testpflicht.

Kroatien: Einreise mit "Grünem Pass", also der Nachweis, getestst, geimpft oder genesen zu sein. Kinder unter zwölf Jahren sind von der 3-G-Regel ausgenommen.

Slowenien: Keine Auflagen bei der Einreise selbst, allerdings gilt auch in slowenischen Hotels oder Restaurants die 3-G-Regel.

Für beliebte Ziele, die mit dem Flugzeug zu erreichen sind, gelten ebenfalls umfassende Corona-Sicherheitsmaßnahmen.

Griechenland: Es gilt die 3-G-Regel, allerdings besteht die Verpflichtung, sich vorab online zu registrieren (PLF-Formular) . Kinder bis zwölf Jahre brauchen keinen Test.

Spanien: Österreich gilt nicht mehr als Risikogebiet, es gibt für die Einreise am Luftweg keine 3-G-Regel. Ausgenommen davon sind die Kanaren, hier gilt die 3-G-Regel, und zwar ab zwölf Jahren. Generell gilt auch für Spanien eine Verpflichtung, sich vorab zu registrieren (Formular)

Türkei: Verpflichtende Online-Registrierung bis spätestens 72 Stunden vor Einreise (Formular), akzeptiert werden Impfzertifikate (mindestens 14 Tage nach der zweiten Dosis) bzw. PCR- oder Antigen-Tests sowie Genesungszertifikate (Infektion maximal vor sechs Monaten). Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.

Zypern: Geimpfte können unbeschränkt einreisen. Ohne Impfung besteht zwar keine Pflicht, einenTestnachweis zu errbingen, man muss aber mit nach dem Zufallsprinzip ausfallenden PCR-Tests rechnen. Eine Verweigerung am Flughafen bedeutet Einreiseverbot.

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