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Chronik Österreich
08/03/2021

390 Neuinfektionen in Österreich

Zudem gibt es drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

von Kevin Kada

Von Montag auf Dienstag gab es in Österreich 390 neue Corona-InfektionenDie Zahl der neuen Fälle lag deutlich unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage mit 473 Fällen. Im Vergleich zur Vorwoche (367 Fälle) legten die Neuinfektionen um 23 Fälle zu. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz auf 37,22 an.

Zudem gibt es drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. Die Zahl der aktiven Fälle steigt mit 43 neuen Genesenen auf 5.482 an.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 39.650 neue PCR-Tests durchgeführt, die Positivrate liegt damit bei 0,92 Prozent.

In den österreichischen Spitälern gibt es aktuell 130 Patienten, das sind sechs mehr als noch am Vortag. Auf den Intensivstationen sind es 33 Patienten aktuell und damit zwei Patienten mehr als am Vortag.

Impfen: Es geht nur zäh voran

Weiter schleppend gestaltet sich der Fortschritt beim Impfen - vor allem bei noch gar nicht Geimpften. Am Montag wurden laut Impf-Dashboard des Bundes zwar 25.066 Stiche gesetzt, davon aber nur 3.640 Erststiche.

Zum Vergleich: Der bisherige Spitzenwert datiert vom 2. Juni mit mehr als 143.000 verabreichten Corona-Schutzimpfungen österreichweit. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses (Stand: Montag) 5.302.441 Menschen zumindest eine Teilimpfung erhalten. Das sind 59,4 Prozent der Bevölkerung. 4.644.762 und somit 52 Prozent der Einwohner haben bereits beide Impfdosen erhalten. Zwei Impfungen sind mit Ausnahme des Wirkstoffes des Herstellers Johnson & Johnson notwendig, um den vollen Schutz zu entfalten.

Aufholbedarf gibt es dabei vor allem bei den jüngeren Bevölkerungsgruppen, wo der Anteil der Geimpften teils deutlich unter dem Österreich-Schnitt liegt. Von den 25- bis 34-Jährigen sind 56 Prozent erst- und 44,9 Prozent auch zweitgeimpft. Von den Zwölf-bis 14-Jährigen in Österreich haben sich bisher 43,7 Prozent teil-und 29,2 Prozent voll impfen lassen. Für Unter-Zwölfjährige ist kein Impfstoff zugelassen.

Am höchsten ist die Durchimpfungsrate im Burgenland mit 67,2 Prozent. In Niederösterreich sind 62,3 Prozent der Bevölkerung geimpft, in der Steiermark 59,6 Prozent. Nach Tirol (58,9), Vorarlberg (57,8), Wien (57,4), Kärnten (56) und Salzburg (55,7) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 55,2 Prozent.

Die Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Wien: 79
  • Oberösterreich: 69
  • Niederösterreich: 54
  • Tirol: 55
  • Steiermark: 51
  • Vorarlberg: 33
  • Salzburg: 28
  • Kärnten: 15
  • Burgenland: 16

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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