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Chronik Österreich
12/23/2021

2.147 Neuinfektionen in Österreich

28 neue Todesfälle wurden von gestern auf heute gemeldet. 430 Patienten auf der Intensivstation.

Während sich Österreich mit neuen Verschärfungen gegen das breitflächige Eintreffen der infektiöseren Omikron-Variante wappnet, ist die Corona-Lage im Land weiter überschaubar. In allen Bezirken gingen die Fallzahlen in den vergangenen zwei Wochen nach unten.

Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 2.147 Neuinfektionen in Österreich registriert. Die neu gemeldeten Fälle liegen damit weiter unter dem Schnitt der vergangenen sieben Tage von 2.292. Außerdem sinkt die Zahl der aktiven Fälle damit weiter auf 33.470.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 279.487 neue PCR-Testungen durchgeführt. Das ergibt eine Positivrate von 0,77 Prozent. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist auf 180,25 gesunken.

Zudem gibt es 28 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu vermelden. Damit hat die Pandemie bisher 13.595 Todesopfer in Österreich gefordert.

Im Krankenhaus liegen derzeit 1.454 Personen, um 133 weniger als noch am Vortag. 430 Menschen werden noch auf Intensivstationen betreut, das stellt einen Rückgang von 29 dar.

Impfung

Mittlerweile verfügen 70,1 Prozent der Österreicher über einen gültigen Impfschutz. Das sind 6.265.484 Menschen, am Mittwoch wurden 73.244 Impfungen durchgeführt. 65,52 Prozent bzw. 47.993 waren Drittstiche. Somit haben 39,1 Prozent der Menschen in Österreich die dritte Dosis verabreicht bekommen. 18.039 der gestrigen Immunisierungen waren Zweitstiche und 7.212 Erststiche, das sind 9,85 Prozent.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 75,5 Prozent. In Niederösterreich haben 71,9 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 70 Prozent. Nach Wien (69,3), Tirol (69,1), Vorarlberg (67,3), Salzburg (66,8) und Kärnten (66,8) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 65,9 Prozent.

Hinweis: In einer ersten Version unserer Zahlengeschichte hat sich leider ein Fehler eingeschlichen, die Zahl der Neuinfektionen wurde anhand falscher Ausgangszahlen berechnet. Gestern wurden die EMS-Zahlen im Laufe des Tages aktualisiert. Dies wurde in unserer Zahlen-Tabelle leider nicht berücksichtigt. Wir entschuldigen den Fehler und danken einem aufmerksamen Leser für den Hinweis.

Die Neuinfektionen in Bundesländern

  • Burgenland: 50
  • Kärnten: 156
  • Niederösterreich: 368 
  • Oberösterreich: 314
  • Salzburg: 137
  • Steiermark: 301
  • Tirol: 283
  • Vorarlberg: 156
  • Wien: 382

Aktuelle Entwicklungen

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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