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Chronik Österreich
09/21/2021

1.240 Neuinfektionen in Österreich

Innerhalb von 24h wurden 22 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet, so viele wie seit Mai nicht mehr.

Von Montag auf Dienstag wurden 1.240 Neuinfektionen in Österreich gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag damit bei 150,1.

Die Zahl der Neuinfektionen geht derzeit zurück. Anders sieht es aus bei den Todeszahlen: 22 Todesfälle an oder mit Covid-19 innerhalb eines Tages haben Gesundheits- und Innenministerium vermeldet. Diese Zahl ist auch mehr als doppelt so hoch wie der Schnitt der vergangenen sieben Tage mit, statistisch gesehen, 9,9 Toten pro Tag.

Bisher gab es in Österreich 726.674 positive Testergebnisse. Mit heute (21. September 2021, 10:30 Uhr) sind österreichweit 10.918 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 693.600 wieder genesen.

897 Menschen im Krankenhaus

Hoch blieb die Zahl der Spitalspatienten mit Covid-19: Gegenüber gestern kamen 58 hinzu, damit lagen am Dienstag 897 Menschen mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus. 214 von ihnen befanden sich auf Intensivstationen, um fünf weniger als am Montag, aber um 14 mehr als vor einer Woche.

Nur 7.652 Impfungen am Montag

Bei dem derzeit angeschlagenen Impftempo bleibt zu befürchten, dass sich die Situation nur sehr langsam verbessern wird. Am Montag kamen lediglich 7.652 Impfungen dazu.

Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.669.958 bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten - 63,5 Prozent der Bevölkerung. 5.355.022 Menschen und somit 59,9 Prozent der Österreicher sind voll immunisiert.

Nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen sind 46,5 Prozent vollimmunisiert, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 57,4 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 63,4 Prozent. 68,3 Prozent der Menschen zwischen 45 und 54 Jahren sind komplett gegen Covid-19 geschützt, 77,3 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65-bis 74-Jährigen weisen eine Vollimmunisierungsquote von 82,8 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 87,9 Prozent und die Gruppe der Über-85-Jährigen ebenfalls 87,9 Prozent. Bei den Bundesländern ist die Durchimpfungsrate der Vollimmunisierten im Burgenland mit 67,5 Prozent am besten gefolgt von Niederösterreich mit 62,7 Prozent. Ebenfalls über 60 Prozent liegt die Steiermark mit 60,4. Alle anderen Bundesländer blieben darunter, das Schlusslicht Oberösterreich bringt es lediglich auf eine Durchimpfungsrate von 55,2 Prozent.

Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Burgenland: 28
  • Kärnten: 37
  • Niederösterreich: 209
  • Oberösterreich: 293
  • Salzburg: 67
  • Steiermark: 99
  • Tirol: 104
  • Vorarlberg: 51
  • Wien: 352
     

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Impfstatus in Österreich

Seit 27. Dezember 2020 wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen "Näherungswert". 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Schauen Sie selbst, wo sich Österreich im internationalen Vergleich in Sachen Infektionsgeschehen befindet. 

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