Warum Linz und Wels die beste ESC-Wahl für 2026 sind

Dieses Duo weiß, wie Großevents funktionieren: Linz mit dem Lido, Wels mit etlichen Messen und einer neuen Halle obendrauf.
Claudia Stelzel-Pröll
Blick auf eine Parkanlage mit Spielplätzen, Sportfeldern und einem modernen Gebäude, möglicherweise im Zusammenhang mit dem Eurovision Song Contest 2025.

Die wichtige Info zuerst: Es heißt „Wös“. Wie international sich die oberösterreichische Aussprache vermarkten lassen wird? Sehr!

Wels ist Messestadt, derzeit wird dort eine neue Halle gebaut, die alle Voraussetzungen erfüllt. Sollte was fehlen, wird nachgerüstet. Auch, dass sich Wels für eine Bewerbung als Austragungsort mit Linz auf ein Packerl haut, ergibt Sinn.

Oberösterreich hat im Vorjahr mit der Kulturhauptstadt bewiesen, dass es Großevents kann. Symbiosen in Sachen Infrastruktur, Finanzen und Hotellerie funktionieren.

Technik & Vielfalt

Wien ist die offensichtliche, langweilige Wahl. Graz ist öffentlich nur halb gut angebunden, Innsbruck wähnt sich des Sieges schon zu sicher und Oberwart ... ohne Worte. Linz und Wels bringen als kongeniales Duo mit, was ein Großevent braucht: die technische Ausstattung (Wels), die Vielfalt (Linz) und den Willen, gemeinsam Großes umzusetzen.

Song Contest. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen findet derzeit der Aufbau der Song-Contest-Bühne statt. Auch für andere öffentliche Plätze prüft die Polizei Maßnahmen. 15.000 Mitarbeiter werden überprüft.
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