© Petra Stacher

Chronik Oberösterreich
07/31/2020

Autofreier Linzer Hauptplatz: Kleine Party zum Abschluss

Die Bewegung Autofreitag "feiert" den selbst ernannten Probebetrieb. Verkehrsstadtrat bleibt jedoch bei seiner Entscheidung.

von Petra Stacher

Ein paar Bierbänke, zwei Hüpfburgen, Menschen, die sich gegenseitig mit Wasserpistolen bespritzten, eine dreiköpfige Band, die Jazz und Reggae-Töne von sich gab – und davor ein Plakat mit der Aufschrift: „Hauptplatz Linz autofrei“. So „feierte“ die Bewegung „Autofreitag“ den Abschluss ihres selbst ernannten Probebetriebs für einen autofreien Hauptplatz.

Am Montag begannen sie diesen mit einer Blockade der Zufahrt der Theatergasse. Etwa 15 Personen nahmen daran teil. Am Freitag kamen dann ein paar mehr: Etwa 20 Personen fanden sich um 15 Uhr direkt am Hauptplatz ein.

Vorerst vom Tisch

Die Stimmung schien gelassen, wie sollte es auch anders sein: Trotz der polizeilichen Untersagung der Blockaden am Mittwoch und Donnerstag sieht die Bewegung ihren Probebetrieb als Erfolg: „Wir haben an den Tagen – Montag und Dienstag – gezeigt, dass ein autofreier Hauptplatz ohne Staus möglich ist“, sagte Andreas Schütz, Mitglied der Bewegung, bereits am Mittwoch. Es sei ein Beweis dafür, dass der Probebetrieb der Stadt zu früh eingestellt worden sei.

Anders sieht das FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein. Egal wie die Blockade ausgehe, er sei kein „Slalomfahrer“ und stehe zu seiner Entscheidung, ließ er zu Beginn der Woche ausrichten. Es brauche vorher alle neuen Donaubrücken.

Zudem sei bei Schönwetter die Situation nicht vergleichbar. Hätte es geregnet, wäre ein Stau entstanden. Für Hein ist die Sache damit klar: Der autofreie Hauptplatz kommt erst 2024 wieder auf den Tisch.

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