(Symbolbild)

© APA/LUKAS HUTER

Chronik Oberösterreich
07/22/2020

54.000 Cannabispflanzen in Oberösterreich sichergestellt

Betreiber behaupteten, Gesundheitshanf anzubauen - THC-Gehalt war aber deutlich zu hoch.

Die Polizei hat nach einem vertraulichen Hinweises in einer Halle in Geboltskirchen (Bezirk Grieskirchen) 54.000 Cannabispflanzen sichergestellt. Die Betreiber, ein 34-Jähriger und ein 35-Jähriger, gaben an, lediglich Gesundheitshanf anzubauen bzw. herzustellen.

Eine Auswertung getrockneter Pflanzen zeigte jedoch, dass der THC-Gehalt deutlich über dem Höchstwert für CBD-Hanf lag, hieß es von der Polizei.

Die beiden Deutschen bauten Cannabis offenbar im großen Stil an. Beamte stießen auf eine rund 35 Quadratmeter große aktive und sowie auf eine 62 Quadratmeter große in Bau befindliche Indoor-Plantage.

540 Kilo schwer

Zudem befand sich vor dem Gebäude eine 3.000 Quadratmeter große Outdoor-Anlage, auf der ebenfalls verschiedene Sorten von Cannabispflanzen wuchsen.

Als Beweis ihrer scheinbar rechtmäßigen Tätigkeit legten die zwei Männer Unterlagen der Sozialversicherung sowie eine Meldung über die erfolgte Firmengründung beim Finanzamt vor.

Die Testung bestätigte jedoch den Verdacht der Polizei, dass auf dem Firmengelände nicht alles mit rechten Dingen zuging. Daher wurden 54.000 Pflanzen mit mehr als 540 Kilo Gewicht abgeerntet. Die beiden Verdächtigen werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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