© Einsatzdoku

Chronik Niederösterreich
04/24/2021

Bauernhof stand in Flammen: Feuerwehrmann verletzt

Mehr als 200 Feuerwehrleute waren in der Nacht auf Samstag im Einsatz. Das Wirtschaftsgebäude brannte nieder.

In der Nacht auf Samstag gab es einen Feuerwehr-Großalarm.Gegen 3.30 Uhr gingen Dutzende Meldungen beim Notruf im Bezirk Neunkirchen sowie in der steirischen Alarmzentrale ein.

Gemeldet wurde einen Brand im Ortsteil Stübegg (Gemeinde Zöbern), ganz in der Nähe zur steirischen Landesgrenze. Der hell erleuchtete Himmel war bereits kilometerweit zu sehen.

Am Einsatzort offenbarte sich den Feuerwehrleuten das wahre Ausmaß des Brandes: Ein großes landwirtschaftliches Wirtschaftsgebäude stand in Vollbrand. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel und drohten auf das eng angebaute Wohnhaus überzugreifen.

Aufgrund der Ausbreitung des Brandes, löste der Einsatzleiter der Feuerwehr die höchste Alarmstufe aus. Innerhalb weniger Minuten waren elf Feuerwehren aus den Bezirken Neunkirchen, Wiener Neustadt und Hartberg zum Brandobjekt unterwegs.

Bewohner brachten sich in Sicherheit

Bald war klar, dass  das Wirtschaftsgebäude nicht mehr vor den Flammen gerettet werden konnte. Die mehr als 200 Feuerwehrleute konzentrierten sich deshalb auf den Schutz des Wohnhauses. Die Bewohner, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Durch einen ausgedehnten Löschangriff, unterstützt durch mehrere Atemschutztrupps, konnte ein Übergreifen der Flammen trotz heftigen Funkenfluges auf das Wohnobjekt verhindert werden. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen.

Beträchtlicher Schaden

Der Schaden dürfte beträchtlich sein, etliche landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen wurden ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr wird vermutlich noch bis Samstagmittag Brandwache halten. Die Brandermittler der Polizei sind vor Ort mit der Ursachenerhebung beschäftigt.

Erst vor fünf Tagen hatte es in Guggendorf, in der steirischen Gemeinde Schäffern, einen Feuerwehreinsatz bei einem großen brennenden Stadl gegeben. Mehrere Löscheinheiten aus Niederösterreich waren den steirischen Feuerwehren zu Hilfe gekommen.

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