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Chronik Niederösterreich

Wiener Neustadt: Start für Bau des neuen Gymnasiums Gröhrmühlgasse

Spatenstich für 30 Millionen Euro teuren Um- und Neubau. Für zwei Jahre übersiedeln 860 Schüler in ein Containerdorf.

von Patrick Wammerl

01/19/2023, 09:53 AM

Das deutlich in die Jahre gekommene Gymnasium in der Gröhrmühlgasse muss 43 Jahre nach der Eröffnung der Schule dringend saniert werden. Für 30 Millionen Euro hat die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) einen Um- und 5.500 Quadratmeter großen Neubau in Auftrag gegeben. Die denkmalgeschützte Villa, die sich neben der Schule befindet, wird ebenfalls restauriert und für den Schulbetrieb genutzt. Dieser Tage fand in Wiener Neustadt der Spatenstich für das Mega-Projekt statt. Geplante Fertigstellung ist im Sommer 2024.

Das Bestandsgebäude aus dem Jahr 1981 entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen einer modernen Bildungseinrichtung. Deshalb werden im Zuge des Um- und Neubaus alle Fenster und Außenjalousien getauscht sowie Fassade und Dächer gedämmt. Der neu angeschlossene Zubau bietet mit sieben weiteren Klassen, drei zusätzlichen Sonderunterrichtsräumen und einer Dreifachturnhalle genügend Platz für die rund 1.000 Schüler sowie 94 Lehrkräfte.

Mosaikstein

Wie Wiener Neustadts Bürgermeister Klaus Schneeberger erklärt, "ist und bleibt die Stadt die größte und wichtigste Bildungsmetropole Niederösterreichs". Der Um- und Ausbau des BRG Gröhrmühlgasse sei dafür ein ganz wesentlicher Mosaikstein, um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. 

„Ein Spatenstich für eine Bildungseinrichtung bedeutet immer, dass etwas Neues für unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Pädagoginnen und Pädagogen entsteht. In der Gröhrmühlgasse wird damit dem stetigen Zuwachs von Schülerinnen und Schülern in dieser Schule Rechnung getragen. Die neue Umgebung wird der Garant dafür sein, dass in dieser Schule mit Begeisterung und Engagement gelernt und gelehrt werden kann“, so Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Karl Fritthum.

Für die zweijährige Umbauphase mussten die derzeit 860 Schüler und 80 Lehrkräfte in ein Containerdorf am alten Stadionareal von Wiener Neustadt übersiedeln. 274 Container wurden für das Ersatzquartier des naturwissenschaftlichen Realgymnasiums errichtet. Weil man sich den Gegebenheiten anpassen musste, sind Räume und Ausstattung deutlich reduziert. Auf Zeichensäle hat man verzichtet, die Labore gibt es nur in abgespeckter Version.

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