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Chronik Niederösterreich
02/17/2021

Wieder Ansturm: 34.000 weitere Impftermine vergeben

Großteil der über 80-Jährigen in NÖ hat damit einen Termin erhalten.

von Marlene Penz

34.000 weitere Impftermine für Personen über 80 Jahre und der Diagnose Trisomie 21 (Downsyndrom, Anm.) wurden am gestrigen Mittwoch in Niederösterreich vergeben. Wie schon bei der ersten Anmeldephase war der Andrang groß – eineinhalb Stunden nach Öffnung des Onlineportals (www.impfung.at) waren nur noch 4.000 bis 5.000 frei, wie Stefan Spielbichler, Sprecher vom Notruf NÖ erklärte.

Von 100 Standorten (Praxen, Ärztezentren und Impfstraßen), in denen geimpft wird, war die Hälfte schon nach knapp 15 Minuten ausgebucht.

2.000 Termine pro Minute

Nachdem nach der ersten Terminvergabe in der Vorwoche Kritik an der Onlinebuchung laut geworden war, wurden Zugänge für Vereine und Gemeinden eingerichtet, damit diese die Impfwilligen unterstützen und anmelden konnten. Laut Spielbichler wurden mehr als 3.000 Termine so gebucht.

Privatpersonen können bis zu drei Personen anmelden – etwa Enkel ihre Großeltern. Damit soll sichergestellt werden, dass alle die Möglichkeit haben, einen Termin trotz der potenziellen Internetbarriere zu erhalten. Bis zu 2.000 Termine, beginnend vom kommenden Montag bis Ende März, wurden pro Minute vergeben.

Nächste Terminvergabe unklar

Wann die nächsten für die verbliebenen „paar tausend dieser Personengruppe“, die sich gegen das Virus immunisieren lassen wollen, vergeben werde, sei noch offen. „Sobald wieder Impfstoff da ist“, erklärt der Sprecher. Und zwar jener Impfstoff, der für Menschen über 80 Jahre auch geeignet bzw. zugelassen ist. Astra Zeneca scheidet damit derzeit aus.

Weiterer Fahrplan

Nach dem nationalen Impfplan für die breite Bevölkerung geht es nach Abschluss dieser Gruppe mit den 65- bis 79-Jährigen weiter. „In Niederösterreich haben sich davon rund 160.000 Personen für die Impfung vorregistriert“, so Spielbichler. Diese Gruppe ist wesentlich größer, als die aktuelle – da sprach man beim Notruf NÖ von rund 50.000 Impfwilligen. Aber die 160.000 werden aufgesplittet – jene die zur Covid-19-Risikogruppe gehören werden vorgezogen.

Dennoch denkt man beim Notruf NÖ, der für die Impfkoordination im Bundesland zuständig ist, über eine weitere Aufteilung nach. „Wir wollen hier das Okay vom Bund einholen, der nationale Impfplan sieht das nicht vor, da sind alle zwischen 65 und 79 Jahren in einer Gruppe.“

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