Besatzung des Notarzthubschraubers Christophorus 3 konnte abgestürztem Bergwanderer nicht mehr helfen (Archivbild)

© ÖAMTC/Postl

Chronik Niederösterreich
05/14/2021

Wiener stürzte auf Raxalpe in Niederösterreich in den Tod

38-jähriger Bergwanderer verlor beim Abstieg den Halt. Seine zwei Begleiter und die eingeflogene Notärztin konnten ihm nicht mehr helfen.

von Wolfgang Atzenhofer

Ein 38-jähriger Wiener verunglückte Freitagnachmittag auf der Raxalpe im Bezirk Neunkirchen auf tragische Weise tödlich.

Der Mann war laut Auskunft der Landespolizeidirektion Niederösterreich Freitagfrüh mit zwei Begleitern im Gemeindegebiet von Hirschwang an der Rax (Bezirk Neunkirchen) im großen Höllental über den Teufelsbadstubensteig auf die Raxalpe aufgestiegen. In weiterer Folge wollte die Gruppe über den Wachthüttelkamm-Steig gegen 14.40 Uhr wieder ins Höllental absteigen. Aus ungeklärter Ursache verlor der 38-Jährige beim Abstieg plötzlich den Halt, rutschte ab und stürzte über steiles felsdurchsetztes Gelände 15 bis 20 Meter in die Tiefe. Bei einem umgestürzten Baum kam der leblose Körper zu liegen.

Notruf

Seine Begleiter hörten nur das Geräusch des Absturzes und setzten sofort einen Notruf ab. Die kurze Zeit später am Unfallort eingetroffene Notärztin des Notarzthubschraubers Christophorus 3 konnte nur mehr den Tod des Verunglückten feststellen. Der Verunfallte wurde in weiterer Folge durch die Besatzung des Hubschraubers mittels Taubergung ins Tal geflogen. Die beiden Begleiter wurden von der Bergrettung Reichenau/Rax sicher ins Tal gebracht.

 

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