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Chronik Niederösterreich
11/20/2021

"Tuco Drinks" setzt auf Zutaten statt Geschmacksstoffe

Das innovative Start-up Tuco Drinks produziert hippe Sirupe rein aus natürlichen Zutaten.

von Katrin Schinewitz

Als im März 2020 die Menschen aufgrund des ersten Corona-Lockdowns wochenlang zu Hause saßen, entwickelten zahlreiche kreative Köpfe neue Geschäftsideen. Dazu zählen auch Cornelia Kratschmann und Thomas Teufer, welche mit ihrer Sirupmarke „Tuco Drinks“ den heimischen Getränkemarkt seit Sommer 2020 aufmischen.

Als die beiden sich während des Lockdowns an dem Wasser vom  gekauften Sodasprudler satt getrunken hatten, gingen sie auf die Suche nach Sirupen. „Wir wollten keine Klassiker, wie Holundersirup, wir wollten coole Sachen trinken“, erzählt Thomas Teufer, Mitbegründer und Geschäftsführer. Das Angebot am Markt hat die beiden jedoch nicht überzeugt und so beschlossen sie kurzer Hand ihre eigenen Sirupe herzustellen.

Alkoholfrei, aber hipp

Mit Geschmacksrichtungen wie Tonic Water, Ginger Ale oder Cola wollen die beiden beweisen, dass auch antialkoholische Getränke hipp sein können. Nach monatelangem Ausprobieren und Tüfteln in den eigenen vier Wänden wurden Rezepte entwickelt, die die beiden dann in einer Abfüllanlage produzieren lassen wollten. Allerdings stießen sie dort auf ein weiteres Hindernis. Sirupe werden üblicherweise aus Geschmacksstoffen und nicht aus den Originalzutaten hergestellt. Dieses Konzept sagte den beiden überhaupt nicht zu und so entschlossen sie sich, ein weiteren Schritt zu wagen: Die Verwirklichung einer eigenen Produktionsanlage.

Nach einem anstrengenden Jahr kann sich das Ergebnis harter Arbeit allerdings wirklich sehen lassen. Die Sirupe von Tuco Drinks werden zu 100 Prozent ohne künstliche Geschmacksstoffe hergestellt. „Wir verwenden österreichischen Ingwer aus dem Seewinkel für unseren Ginger Ale Sirup und zertifizierte Chinarinde vom internationalen Markt für unsere Cola Essenz“, so Teufer.

Neue Projekte geplant

Die eigene Produktion ermöglicht es den beiden Geschäftsführern halbwegs bedarfsorientiert zu produzieren. 50 Prozent der Produkte werden an Gastronomiebetriebe verkauft und die anderen 50 Prozent gehen an Stammkunden. Erhältlich sind die Sirupe im eingerichteten Online-Shop oder bei diversen Händlern. „Momentan laufen die Vorbereitungen für das Weihnachtsgeschäft und auch für 2022 haben wir einige Projekte im Kopf. Neue Geschmacksrichtungen, Fokus auf Gastronomie- und Barbetriebe, sowie die Zusammenarbeit mit größeren Gastronomen sind geplant“, sagt Teufer.

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