© Josef Bollwein

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
03/31/2021

Triathlon in St. Pölten soll stattfinden, aber ohne Pasta-Party

Die Organisatoren wollen das Event – mit Abstrichen – am 30. Mai durchziehen. Ein Präventionskonzept wurde erstellt.

von Johannes Weichhart, Teresa Sturm

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In den vergangenen Jahren hat sich die Landeshauptstadt als Triathlon-Austragungsort einen Namen gemacht. Ob auch heuer wieder Top-Athleten an die Traisen kommen werden, war bislang noch unklar. Seit Mittwoch steht aber fest, dass die Organisatoren die Veranstaltung am 30. Mai trotz Corona durchziehen wollen. „Die Sicherheit steht für uns an oberster Stelle. Sollte diese gefährdet sein, werden wir rasch handeln und Maßnahmen ergreifen“, sagt Christoph Schwarz, Veranstalter der „Challenge St. Pölten“.

Schwarz betont, dass in den vergangenen Monaten ein „umfassendes Präventionskonzept“ entwickelt worden sei. Zum einen werde das Start-Ziel-Gelände abgesperrt, Zutritt ist nur für Athleten und eine Begleitperson möglich. Beide müssen negativ getestet sein.

Zum anderen wird Rahmenprogramm – wie die Pasta-Party – heuer entfallen. Mit dem Olympiazentrum Niederösterreich verfüge die Veranstaltung zudem über eine optimale Location und eine perfekte Infrastruktur, sagt Schwarz.

Fehlende Trainingseinheiten

„Uns ist bewusst, dass aufgrund der fehlenden Trainingseinheiten manchen die Schwimmpraxis fehlt. Deswegen bieten wir an, dass sich die Sportler kostenlos auf den Bike-Run-Bewerb ummelden können“, sagt Renndirektor Oliver Laaber. Seit Herbst 2020 hat in Österreich keine Triathlon-Veranstaltung mehr stattgefunden.

Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) und Sportlandesrat Jochen Danninger (ÖVP) haben dem Konzept bereits ihren Segen erteilt. „Zahlreiche Sportarten haben gezeigt, was möglich ist. Wir wollen zeigen, dass Triathlon hier in St. Pölten auch in dieser besonderen Situation stattfinden kann“, so Stadler. Die Sportler finden alle wichtigen Informationen auch unter www.challenge-stpoelten.com.

Zittern um Marathon

Nach wie vor nicht planen kann das Team rund um den Wachau-Marathon, sagt Organisator Michael Buchleitner. Beim Triathlon tue man sich leichter, weil sie dort eine geringere Teilnehmerzahl hätten und in Blöcken starten können.

„Wir wissen leider bis heute nicht, mit welcher Personenanzahl wir kalkulieren können. Wenn es heißt, dass nur 5.000 Leute bei dem Event dabei sein dürfen, dann brauche ich gar nicht erst anfangen“, sagt Buchleitner. Aktuelle Infos unter: www.wachaumarathon.at.

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