© Hannes Weichhart

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
12/12/2020

Regionalladen für Wagram: Vom Bauern direkt ins Regal

Lebensmittel aus der Umgebung rund um St. Pölten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

von Sophie Seeböck

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Bewohner der Landeshauptstadt, die bisher ihre Lebensmittel von lokalen Produzenten beziehen wollten, brauchten vor allem eines: viel Zeit. Denn der Weg von einem Abhof-Laden zum nächsten kann ganz schön weit sein.

„Unser Geschäft soll regionales Einkaufen vereinfachen“, erklären Franz Rank und sein Schwiegersohn Hannes Weichhart. Gemeinsam mit ihrer Familie eröffneten sie Mitte November im St. Pöltner Stadtteil St. Georgen ihren Selbstbedienungsladen „Das Dirndl“.

Kleine Produzenten

Das Sortiment des Geschäfts reicht von Nudeln und Eiern über Milchprodukte, Honig und Fleisch bis hin zu saisonalem Obst und Gemüse. Am Standort bieten 45 Produzenten über 700 Artikel an, deren Ursprung nie weiter als 20 Kilometer vom Verkaufsort entfernt ist.

„Vor allem kleine Produzenten sollen durch unsere Läden gestärkt werden“, sagen die Unternehmer. „Viele erzeugen tolle Produkte, können sie aber schwer vermarkten. Das übernehmen wir für sie.“

Kundschaft schätzt Regionales

„Das Dirndl“ werde in St. Georgen überaus gut angenommen. „Die Leute wollen vermehrt wissen, woher ihre Lebensmittel kommen“, erklären sich die beiden den Erfolg.

Am heutigen Samstag, 12. Dezember, eröffnet die Familie nun einen zweiten Selbstbedienungsladen in Wagram in der Kudlichstraße 24. „Da ich selbst aus dem Gebiet stamme, war die Grundidee hier das erste Geschäft zu eröffnen“, erzählt Weichhart. „In St. Georgen fand sich aber schneller ein passendes Lokal.“

Selbstbedienung

Geöffnet ist das Geschäft jeden Tag von 7 bis 19 Uhr. Bezahlt kann entweder mit Bankomatkarte oder Bargeld werden. „Die Stadt unterstützte uns sehr bei der Standortsuche“, sagt Franz Rank.

Das Interesse an innovativen regionalen Konzepten zeigt sich für Rank auch daran, dass immer mehr Projekte in St. Pölten Einzug halten bzw. expandieren: „Wir sehen das nicht als Konkurrenz, sondern freuen uns, dass jedes Grätzel bald seine eigene Versorgung hat."

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