© Kurier/Gilbert Novy

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
01/15/2021

Grüne: "St. Pölten ist ganz einfach noch keine Vorzeige-Stadt"

Christina Engel-Unterberger, Spitzenkandidatin der Grünen, hofft bei der Wahl am 24. Jänner auf zwei Mandate.

von Martin Gebhart

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In Zeiten eines Lockdowns ist ein Wahlkampf keine einfache Sache. Dennoch hat sich Christina Engel-Unterberger fest vorgenommen, dass sie mit ihrem Team bei der Wahl am 24. Jänner wieder in den Gemeinderat der Landeshauptstadt St. Pölten einzieht. Das bekräftigte die Spitzenkandidatin der Grünen beim KURIER-Talk im Pods&Bowls.

„Sankt Pölten ist einfach noch keine Vorzeige-Stadt. Da gilt es, Tempo zu machen in den nächsten fünf, den nächsten zehn Jahren. Unser Ziel ist, als Team in den Gemeinderat einzuziehen. Also dass ich und Paul Purgina, der auf dem zweiten Listenplatz kandidiert, die Grünen künftig im Gemeinderat vertreten“, sagt Christina Engel-Unterberger.

Eines der – nicht unumstrittenen – Wahlkampfthemen der Grünen ist eine autofreie Innenstadt. Engel-Unterberger: „Da muss man sich anschauen, wie die Sankt Pöltner Innenstadt ausschaut. Aus grüner Sicht ist die Innenstadt ganz klar prädestiniert dafür, irgendwann auch wirklich völlig autofrei zu sein – abgesehen von der Zulieferung.“ Bei diesem Thema würden die Grünen auch nach der Wahl dran bleiben. Ein wichtiges Mosaik sei da „zeitgemäß und notwendig“, dass auch der Domplatz autofrei wird, damit er noch mehr als Marktplatz genutzt werden könne.

Widerstand gegen S34

Die Grünen sehen es auch als zentrale Aufgabe, dass sie darauf achten, dass das rasche Wachstum der Landeshauptstadt nicht auf Kosten der Ökologie geht, dass nicht zu viel Boden verbaut wird. Und sie sind weiterhin gegen das Projekt der neuen Schnellstraße S34, das derzeit beim Bundesverwaltungsgericht liegt. Dabei hoffen sie auf Rückenwind von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler von den Grünen.

Und auch wenn so manche Maßnahme in der Corona-Krise an der Basis für heftige Diskussionen sorgt, ist Christina Engel-Unterberger froh, dass die Grünen in der Bundesregierung sind. „Ich bin auch sehr froh, dass Rudi Anschober Sozial- und Gesundheitsminister ist und nicht mehr Beate Hartinger-Klein von der FPÖ“, sagt die St. Pöltnerin.

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