© NÖ Museum Betriebs GmbH, Gießwein

Chronik Niederösterreich Sankt Pölten
04/23/2021

Das Museum NÖ in St. Pölten wandert in den Garten

Neben den Ausstellungen im Haus der Geschichte und der Natur wird es nach dem Lockdown auch ein Programm im Garten geben.

von Marlene Penz

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Der 2.500 Quadratmeter große Garten des Museum Niederösterreich ist die Grünoase von Kulturbezirk und Regierungsviertel in St. Pölten. Mit Bieneninseln, rund 300 einheimischen Pflanzenarten, drei Zoobereichen, einem weitläufigen Spielplatz, Sonnen- und Schatteninseln sowie zahlreichen Skulpturen bietet der für alle frei zugängliche Schaugarten sowohl Entspannung als auch Action.

Im Juni startet "Sonntag im Museumsgarten"

Mit der Wiederöffnung des Museums nach dem Lockdown soll der Museumsgarten zentraler Ort der Geschichts- und Naturvermittlung werden. „Ab 6. Juni startet mit dem ‚Sonntag im Museumsgarten‘ ein Format, das in der warmen Jahreszeit jeden ersten Sonntag im Monat im Freien stattfindet“, erklärt Geschäftsführer Matthias Pacher.

Sichere Alternative in Corona-Zeiten

Es sei schon länger Plan gewesen, den Garten mehr in den Fokus zu rücken, da aber Vermittlungsprogramme für die jüngeren Gäste im Haus der Geschichte und im Haus für Natur in absehbarer Zeit nicht möglich sein werden, hätte sich das beschleunigt. „So bieten wir eine erholsame und gleichzeitig sichere Alternative in Corona-Zeiten. Im Foyer lädt das Präparat eines Babyelefanten ein, unsere großzügig angelegten Ausstellungen mit Maske und ausreichend Abstand zu besuchen“, führt Pacher aus.

Fütterungen im Teich und in den Terrarien

„Unsere letztes Jahr aufgestellten Freiland-Terrarien werden ab sofort bei der Naturvermittlung eingebunden“, ergänzt Ronald Lintner, wissenschaftlicher Leiter vom Haus für Natur. Von Mai bis August gibt es jeden Dienstag um 14 Uhr kommentierte Fütterungen jeweils abwechselnd mit den Europäischen Sumpfschildkröten im Museumsteich und mit den Smaragdeidechsen und Würfelnattern in den Terrarien. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger vermitteln dabei Wissenswertes über diese Tiere und ihren Schutz und stehen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Die Europäischen Sumpfschildkröten schwimmt im Museumsteich.

Die Würfelnatter wird in ihrem Terrarium gefüttert.

Die Smaragdeidechse wärmt sich in der Sonne und wartet auf die Fütterung.

Im Museum selbst gibt es nach dem Lockdown 40.000 Jahre Menschheitsgeschichte im Haus der Geschichte und über 40 lebende Tierarten im Haus für Natur zu sehen. Außerdem können die Sonderausstellung „Klima & Ich“ und „I wer’ narrisch! Das Jahrhundert des Sports“ besucht werden.

Mehr Infos unter: www.museumnoe.at

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