Wachauer Kultur wird laut: Neuer Podcast statt Auftritten

Wachauer Kultur wird laut: Neuer Podcast statt Auftritten
Als Antwort auf das Veranstaltungsverbot ruft die Wachau Kultur Melk einen neuen Podcast ins Leben und der heißt „kultur:laut“.

Wenn Sie über alle wichtigen Themen in Krems und der Wachau informiert bleiben wollen, dann können Sie sich hier oder am Ende des Artikels für den wöchentlichen Newsletter "Nur in Krems" anmelden.

Die Wachau Kultur Melk hält nicht still: Obwohl auch weiterhin ein Pandemie-bedingtes Veranstaltungsverbot gilt, wird es hinter den Kulissen wieder laut.

Neben Projekten wie der „Tischlerei-Streamerei“ und der Planung verschiedenster Szenarien für die erhoffte Wiedereröffnung nutzt die Wachau Kultur Melk (Veranstalterin der Internationalen Barocktage Stift Melk, der Sommerspiele Melk, Wachau in Echtzeit und Betreiberin der Kleinkunstbühne Tischlerei Melk Kulturwerkstatt) die lange Spielpause und ruft einen eigenen Podcast ins Leben. Dieser heißt „kultur:laut“.

Wachauer Kultur wird laut: Neuer Podcast statt Auftritten

Moderiert wird das neue Audioformat von Alexander Hauer, künstlerischer Leiter der Sommerspiele Melk, und Sabine Láng, Produktionsleiterin der Internationalen Barocktage Stift Melk.

Die erste Folge, ein intimes Gespräch zwischen Alexander Hauer, Ursula Strauss und Josef Hader, steht seit Dienstag unter wachaukulturmelk.at und allen gängigen Podcast-Plattformen zum Streamen und Downloaden zur Verfügung. Die beiden Künstler sprechen über das Leben im Scheinwerferlicht. Sie erzählen, was sie derzeit bewegt, wie sie zum Schauspiel beziehungsweise Kabarett gefunden haben und welche Rollen sie im Privatleben spielen.

Wachauer Kultur wird laut: Neuer Podcast statt Auftritten

Zwei Sendereihen

Nach dieser ersten allgemeinen Folge sollen zwei Sendereihen etabliert werden. In „Fest & Spiele“ konzentriert sich Alexander Hauer auf Themen rund um die Sommerspiele Melk, Sabine Láng lädt in „fortissimoBarock“ Freunde, Künstler und Partner der Internationalen Barocktage Stift Melk zum Gespräch.

„Dieses Format bietet die Möglichkeit, unserem Publikum völlig neue Einblicke in all die spannenden Prozesse und Überlegungen zu unserem Programm zu schenken. Wir denken unsere Inhalte für den Podcast aber auch breiter“, erklärt Hauer. Es werden Fragen gestellt wie: Was bewegt Kulturschaffende, was treibt sie an? Wer macht die Regeln, und warum wird heute noch Musik von vor über 400 Jahren gehört? Die Podcast-Macher versprechen: „Hier wird nachgehakt und stillen Gedanken lautstark Gehör verschafft.“ Deswegen der Name: „kultur:laut“.

Kommentare