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Chronik Niederösterreich Krems
04/28/2021

Kremser Vize-Bürgermeister Krammer tritt überraschend zurück

Erwin Krammer war 25 Jahre für die ÖVP in der Kremser Stadtpolitik tätig. Im kommenden Jahr finden die Gemeinderatswahlen statt.

von Teresa Sturm

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Schon vor einiger Zeit habe Vize-Bürgermeister Erwin Krammer (ÖVP) den Entschluss gefasst, bei der Gemeinderatswahl im nächsten Jahr nicht mehr zu kandidieren, heißt es in einer Aussendung der Volkspartei der Stadt Krems.

"Entscheidungen gut vorbereiten und dann entschlossen umsetzen: Mit diesem Zugang gestaltete Erwin Krammer seit 1997 die Kremser Politik maßgeblich mit. Mit diesem Zugang zieht der Vize-Bürgermeister jetzt den Schlussstrich unter seine Arbeit für die Stadt", wird seitens der Volkspartei erklärt.

Perspektiven

Mit seinem Rückzug aus der Politik würden sich auch für seine Nachfolge zeitgerecht Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen, sagt Krammer.

Krammer wurde 2002 Stadtrat, leitete das Wirtschaftsressort und später auch das Finanzressort. In den vergangenen Jahren wurde die Innenstadt zu seinem Herzensanliegen. Er entwickelte auch die Neuaufstellung des Stadtmarketing Krems mit.

„Es war für mich eine Ehre und Auszeichnung, über so einen langen Zeitraum meine Heimatstadt mitgestalten zu dürfen“, so Krammer. "In Stunden der Sorge, wie zum Beispiel beim Jahrhunderthochwasser 2002. Und in Stunden der Freude wie bei der Grundsteinlegung zum Campus Krems 2003 oder der Eröffnung der Landesgalerie 2019."

Der Abschied von der Politik eröffne ihm neue Perspektiven, erklärt der Architekt und Baumeister: „Meine Arbeit wird mich in nächster Zeit besonders fordern und natürlich freue ich mich auf viele persönliche Begegnungen und Treffen. Allen Kremserinnen und Kremsern wünsche ich herzlichst Gesundheit und alles Gute für die Zukunft.“

Nachfolge offen

Seitens der Volkspartei Krems dankte Stadtparteiobmann Martin Sedelmaier dem scheidenden Vizebürgermeister für seine Leistungen. Wer die Volkspartei in Krems in die Wahlen im kommenden Jahren führen wird, ist noch unklar. Man wolle sich bis Mitte Mai entscheiden, heißt es seitens der Volkspartei.

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