© Markus Marouschek

Chronik Niederösterreich Krems
05/02/2021

Kremser Sängerin Marcharie will mit erstem Album Musik "würzen"

Martina Stumer aus Droß hat ihr erstes Album herausgebracht. Darauf sind auch zwei neue Songs zu hören.

von Teresa Sturm

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Popmusik, aber auch klassische Musik, Jazz oder Drum’n Bass ist bei der Musik der Sängerin Martina Stummer, alias Marcharie, rauszuhören. Die Sängerin hat die Pandemie-Zeit genutzt. Entstanden ist ihr allererstes Album „Tare“.

"Mein musikalisches Interessensfeld war immer schon riesig. Ich wollte Popmusik machen und die noch ein wenig würzen", erzählt Marcharie im Gespräch mit dem KURIER.

Zwei neue Songs 

Erst vor einem Monat durften sich Fans der Droßerin (Bezirk Krems-Land) über zwei neue Songs "Mood Boost" und "Skate Park" sowie Musikvideo-Veröffentlichungen freuen. Auf der ersten EP sind 6 Songs zu hören. Darunter die Neuerscheinungen "News" und "Part-Time Happy".

"Tare" bedeutet übersetzt austarieren und abwägen. „Musik, besonders Popmusik, beinhaltet für mich so viel Potenzial sich individuell und kreativ zu entfalten. Sie selektiert von anderen Genres zu betrachten, sehe ich als nicht sinnvoll an, da sie auf den Schultern ihrer
Vorfahren steht und einem somit eine unendliche Breite an musikalischen Möglichkeiten von der Vergangenheit bis in die Gegenwart  bereitstellt. Also warum mit Scheuklappen durchs Leben gehen und nur auf ein Pferd setzen? ‘Tare‘ bedeutet daher für mich die verschiedensten Musikrichtungen als Gegengewicht zum Pop einzusetzen und einen Ausgleich zu schaffen", sagt Marcharie.

News

Im Song "News" geht es darum, wie man mit einer Fernbeziehung umgeht. Einerseits handelt das Lied von der Sehnsucht, "aber alles ist dadurch auch spannender und man freut sich umso mehr, wenn man sich dann wieder sieht", beschreibt Stummer den Inhalt des Liedes, die derzeit selbst in einer Fernbeziehung lebt. "Man gewöhnt sich daran. Dafür hatte ich viel Zeit für mich und meine Musik." Noch im Mai soll das Musikvideo zum Song erscheinen.

"Part-Time Happy" handelt ebenso von einer Beziehung. "Es funktioniert auf kurze Dauer, aber dann fällt man wieder in das Unglück hinein", sagt Marcharie. Es sei aber nicht nur Herzschmerz, sondern das Ausgleichen steht auch in dem Lied im Mittelpunkt. Denn auch bei solchen Übergangsphasen müsse man ein Gleichgewicht finden und sich neu orientieren.

Von Design über Management bis hin zum Vertrieb der EP organisiere beziehungsweise gestalte Marcharie nahezu alles selbst. Rückhalt bekam sie von ihren Freundinnen und Freunden und ihrer Familie, die sie alle tatkräftig unterstützten.

Neuer Job

Jene muss sie allerdings für eine Zeit lang zurücklassen. Denn Marcharie darf sich - gerade als Künstlerin während Pandemie-Zeiten - besonders freuen. Bald darf sie nämlich wieder auf der Bühne stehen. "Ich spiele mit einer Band auf einer Kreuzfahrt. Dabei werden wir ein paar griechische Inseln abfahren", sagt die Sängerin. Im Sommer wird Marcharie dann endlich auch ihr Album vor Publikum präsentieren können.

„TARE“ ist auf allen Streaming-Plattformen und auch als CD unter dem Label Rhythm & Poetry auf der Website Bandcamp erhältlich.

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