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Chronik Niederösterreich Krems
03/24/2021

Kremser Bürgermeister ließ Rede von FPÖ-Gemeinderat prüfen

Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) veranlasste eine juristische Überprüfung der Rede von FPÖ-Gemeinderat Werner Friedl.

von Teresa Sturm

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In der letzten Sitzung des Kremser Gemeinderatssitzung wurde nach langer, emotionaler Diskussion die Umbenennung der Maria Grengg-Gasse in Krems beschlossen. Die Autorin und Dichterin sei dem NS-Gedankengut zu nahe, lautete der Vorwurf. Nun wird die Thematik in der heutigen Sitzung wieder eine Rolle spielen.

FPÖ-Gemeinderat Werner Friedl hat in der letzten Sitzung eine Rede gehalten, in der er forderte, die Gasse nicht umzubenennen. Die Rede ließ nun der Kremser Bürgermeister, Reinhard Resch (SPÖ), von einem Juristen des Mauthausen Komitee Österreich prüfen, ob Teile davon strafrechtlich relevant im Sinne des Verbotsgesetzes sind.

"Größere Teile bedenklich"

Der Jurist kam zum Schluss, dass „größere Teile zumindest bedenklich sind“, heißt es aus Reschs Büro. Zu dem Thema wird sich der Stadtchef in der heutigen Gemeinderatssitzung nochmal äußern. Dabei soll auch Friedl selbst die Möglichkeit haben, sich dazu zu äußern. Der ließ wir Aussendung wissen: „Wer mich mittlerweile seit Jahrzehnten kennt oder meine Rede im Gemeinderat gehört hat, weiß, dass ich das Gedankengut des Nationalsozialismus zutiefst ablehne und dies in meiner Rede mehrfach und klar artikuliert habe."

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