Doris Schmidauer, Ehefrau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, ÖBf-Vorstand Rudolf Freidhager, und Auma Obama, Schwester des ehemaligen US-Präsidenten, beim Besuch im Wald der Zukunft.

© ÖBf-Archiv/Frank Helmrich

Chronik Niederösterreich
10/20/2021

Hoher Besuch in Niederösterreich: Auma Obama im Wald der Zukunft

Gemeinsam mit Doris Schmidbauer machte sich die Kenianerin ein Bild vom österreichischen Vorzeigewald in Hinterbrühl.

Im Rahmen einer Initiative zur Wiederaufforstung der Wälder in Kenia besuchte Auma Obama, die kenianische Journalistin und Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, den Bundesforste-Wald der Zukunft. Gemeinsam mit Doris Schmidbauer, der Ehefrau von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und dem Vorstand der Österreichischen Bundesforste, Rudolf Freidhager, überzeugte sich Obama vom idealtypischen Wald der Zukunft, welcher zur Zeit im Bundesforste-Revier Hinterbrühl wächst und gedeiht. Dieser zeichnet sich durch einen vielfältigen Mischwald und hohe Biodiversität aus.

Internationale Kooperationen

Mit ihrer Stiftung "Sauti Kuu", welche die Autorin im Jahr 2010 in Kenia gegründet hat, will sie das nachhaltige Wachstum in ländlichen Regionen fördern. Aufforstungsaktionen sollen der immer knapper werdenden Waldfläche in Kenia entgegenwirken und dazu sollen auch europäische Länder in Zukunft beitragen. Im Jahr 2021 übernahm Doris Schmidauer die Schirmherrschaft für Projekte der Stiftung mit Österreich. Schmidbauer setzt sich vor allem für den Wissensaustausch zwischen Kenia und Österreich ein und sagt dazu: "Ich freue mich, dass wir mit der gemeinsamen Initiative die Möglichkeit haben, unser Wissen an junge Menschen aus Kenia weiterzugeben".

Auma Obama betont bei ihrem Besuch in Hinterbrühl wiederum: „Es ist mein Herzensprojekt, von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen in meiner Heimat Kenia wieder eine Zukunftsperspektive zu bieten. Umso mehr freue ich mich, hier in Österreich so engagierte Kooperationspartner wie etwa die Österreichischen Bundesforste zu gewinnen".

Die Zusammenarbeit zwischen den Bundesforsten und der "Sauti Kuu"-Stiftung soll 2022 noch verstärkt werden. "Im kommenden Jahr laden die Bundesforste dafür eine Gruppe von Sauti Kuu Programmmitgliedern, bestehend aus kleinbäuerlichen Familien aus Kenia, zu einem mehrwöchigen Bildungsaufenthalt ein, um mehr über die Bedeutung, Erhaltung und Pflege des Lebensraums Wald in Österreich zu erfahren", erzählt Rudolf Freidhager.

Klimawandel

Die Notwendigkeit von gesunden und wachsenden Wäldern wird durch die Klimakrise erneut unterstrichen. Dieses Problem erklärt auch Doris Schmidbauer: "Wälder sind für uns eine unersetzliche Lebensgrundlage, doch durch intensive Nutzung und die Klimakrise geraten sie weltweit zunehmend unter Druck. Dabei sind Wälder Teil der Lösung. Sie speichern riesige Mengen Kohlenstoff, schützen vor Naturgefahren, reinigen Luft und Wasser und sichern die Artenvielfalt".

Der Bundesforste-Wald der Zukunft arbeitet schon jetzt intensiv daran, heimische Wälder zu erhalten und dafür zu sorgen, dass sie natürlich nachwachsen. "Wenn wir nun dazu beitragen dürfen, dass auch in Kenia ein neuer, klimafitter Wald entsteht, ist das auf lange Sicht ein Gewinn für uns alle, denn unser Wald ist unsere Zukunft“, bringt es der Vorstand der Österreichischen Bundesforste auf den Punkt.

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