Maskenpflicht auf der Eisbahn findet in Waidhofen/Y. Verständnis beim Publikum

© Atzenhofer Wolfgang

Chronik Niederösterreich
02/05/2021

Eishalle: „Kein Geschäft, dafür aber viel Lob und Dankbarkeit“

Eishalle in Waidhofen an der Ybbs gilt als Bewegungsoase für Kinder im Lockdown, Eltern nehmen auch weite Anreise in Kauf. Ausfall des Buffets ist für Betreiber schwer verkraftbar

von Wolfgang Atzenhofer

Seit 27 Jahren betreiben Herbert und Christine Mairhofer die Eishalle in Waidhofen an der Ybbs. Die heurige Eissaison ist dabei wegen der Covid 19-Krise die mit Abstand schwierigste. Und dennoch bekommt das Ehepaar von den Gästen so viel Lob, wie selten zuvor. „Die Gäste, vor allem Familien mit Kindern, sind dankbar, dass wir geöffnet haben“, berichtet Herbert Mairhofer.

Der Lockdown, in dem alle Freizeiteinrichtungen für Kinder gesperrt sind, das Distance-Learning und die fehlenden Turnstunden seien für die Kinder eine Katastrophe, ist der Eishallenchef überzeugt. Seine Gäste bestätigen das. „Es ist wirklich ein Segen, wo soll man sonst mit den Kindern hin? Auch Kinderspielplätze sind jetzt nicht sehr einladend“, schildern zwei Mütter, die mit vier Kindern extra aus Aschbach nach Waidhofen gekommen sind. Auch Alexandra Teufel aus Ybbsitz kommt mit ihren beiden Töchtern regelmäßig auf die Waidhofener Eisbahn.

Maskenpflicht am Eis

Während viele Eishallen in NÖ wegen der strengen Sicherheitsvorgaben erst gar nicht in die Saison gestartet sind oder wieder zugesperrt haben, kann man in der Waidhofener Halle die Behördenvorgaben gut erfüllen. „Seit dem Saisonstart muss bei uns verpflichtend Maske getragen werden“, erklärt Christine Mairhofer. Aktuell ist ab 14 Jahren die FFP2-Maske am Eis Pflicht. Ab sechs Jahren muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Selten, dass sich jemand darüber beklagt, erzählen die Mairhofers. Ein großer Vorteil in Waidhofen ist die Beschaffenheit der Halle, die unter dem Dach offen ist und reichlich Frischluft zulässt.

Maximal 150 Leute sind auf der Eisfläche zugelassen. „Das erreichen wir selten, wenn doch, müssen die Kunden halt in zwei Stunden beim nächsten Wechsel am Eis wieder zur Kasse kommen“, sagt der Hallenchef. Die gute Frequenz halte den Betrieb heuer über Wasser. Weil aber das Eishallen-Buffet gesperrt ist, „ist die Saison eigentlich kein Geschäft für uns“, sagt Mairhofer.

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