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Chronik Niederösterreich
12/07/2020

55.000 Bücher für den Lockdown

Rekordwerte an Entlehnungen wurden in den Bibliotheken in Niederösterreich verzeichnet.

von Johannes Weichhart

 Vom zweiten Lockdown waren auch die öffentlichen Büchereien in Niederösterreich betroffen. In den Tagen davor wurden die Bibliotheken allerdings noch regelrecht gestürmt. „In Perchtoldsdorf wurde sogar der Tagesrekord von März übertroffen“, berichtet Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP).

An normalen Öffnungstagen waren zwischen 500 bis 700 Entlehnungen verzeichnet worden, an den zwei Tagen vor dem Lockdown wurden rund 3.000 Medien entlehnt. „Auch in der Stadtbücherei Zwettl, in der Stadtbücherei Amstetten, in der Bücherei Bad Vöslau oder in der Bücherei Inzersdorf war der Ansturm enorm, um nur einige zu nennen“, so Schleritzko.

Seitens des Landes schätzt man, dass sich die Niederösterreicher mit rund 55.000 Büchern für den Lockdown eingedeckt haben. „Am letzten Öffnungstag vor dem Lockdown wurden bereits im Lauf der ersten Tageshälfte so viele Medien entlehnt, wie sonst an einem ganzen Tag“, erzählt Johann Koller, Leiter der Stadtbücherei Zwettl. „Diese außergewöhnliche Nachfrage hielt den ganzen Tag über an. Gemessen an aktuellen Erfahrungswerten unserer Bücherei entspricht die Gesamtzahl der Medienentlehnungen am 16. November dem Gesamtergebnis, das an vier bis fünf Öffnungstagen erzielt worden wäre.“

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