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Chronik Burgenland
10/15/2020

Norbert Hofer legt Parteivorsitz im Burgenland zurück

Hofer will sich "voll auf die Aufgabe im Bund" konzentrieren, sein gewählter Stellvertreter Alexander Petschnig übernimmt.

von Michael Pekovics

Kurz und knapp teilte die FPÖ am Donnerstagabend mit, dass Norbert Hofer den Vorsitz der FPÖ Burgenland zurücklegt und an Landtagsabgeordneten Alexander Petschnig übergibt. Grund dafür sei die „Erholung seit der Landtagswahl“ berief sich der FPÖ-Parteichef auf steigende Umfragewerte: „Ich habe der Landespartei Starthilfe gegeben und will mich voll und ganz auf die bundespolitischen Aufgaben konzentrieren.“

Hofer war erst im März dieses Jahres bei einem Landesparteitag zum neuen burgenländischen Parteichef gewählt worden, Petschnig zu seinem Stellvertreter. Seit den Verlusten bei der Landtagswahl und dem Ende der rot-blauen Koalition gärt es in der FPÖ Burgenland.

Interne Querschüsse

So gab es immer wieder Querschüsse des ehemaligen Landtagsabgeordneten Manfred Haidinger – sowohl gegen Ex-Parteichef Johann Tschürtz, der nach wie vor FPÖ-Klubobmann ist, als auch gegen die Parteispitze. Haidinger war beim Landesparteitag sogar gegen Hofer zur Obmann-Wahl angetreten und hatte 24 Prozent erreicht.

Mit Haidinger und anderen parteiinternen Konflikten wird sich nun der gebürtige Kärntner und ehemalige Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Petschnig herumschlagen müssen. Die Weichen für seinen Wechsel an die Spitze der Landespartei dürften schon im Rahmen der jüngsten Klausur des Parteivorstandes Anfang Oktober gestellt worden sein.

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