Knapp 20 Patienten können in Kittsee täglich untersucht werden.

© Krages

Chronik Burgenland
04/09/2019

MRT für Kittsee: Medizinischer "Meilenstein" für den Norden

Mit der Inbetriebnahme des Magnetresonanztomografen ist das Krages-Ausbauprogramm abgeschlossen. 7 Millionen Euro wurden investiert.

von Michael Pekovics

Rund zwei Monate muss man in benachbarten Bundesländern auf einen MRT-Termin (Magnetresonanz) warten, im Burgenland liegen die Wartezeiten derzeit zwischen einer Woche in Güssing und zwei Wochen in Oberwart. Am Dienstag wurde mit der Inbetriebnahme des MRT im Krankenhaus Kittsee das aktuelle Ausbauprogramm der Krages (Burgenländische Krankenanstalten) abgeschlossen, sieben Millionen Euro wurden in die drei neuen MRT-Geräte in Oberwart, Güssing und Kittsee investiert.

Bis zu 7.000 Patienten sollen im Seewinkel jährlich untersucht werden, für Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ein „Meilenstein in der burgenländischen Gesundheitsversorgung“. Im Zuge der Um- und Ausbauarbeiten für die Installierung des MRT wurde auch die Urologie um zwei Untersuchungsräume erweitert sowie ein neuer Technikraum im Untergeschoß installiert.

Bürger haben Wünsche

Seitens der ÖVP gibt es im Zuge der Inbetriebnahme Lob und Kritik. Positiv sehen die ÖVP-Politiker Rudolf Strommer und Markus Ulram, dass das MRT in Kittsee in Betrieb genommen wurde. Kritisiert wird aber, dass die ärztliche Versorgung in der Region in der Nacht ab 22 Uhr „sehr eingeschränkt“ sei. Deshalb fordern die beiden zum wiederholten Male eine Öffnung des Ärztezentrums in Frauenkirchen für 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche: „Das wäre der nächste notwendige Schritt, um die Gesundheitsversorgung in unserer Region zu verbessern“, meinen sie unisono.

Doskozil als Chefkoch

Das Thema Gesundheit steht auch im weiteren Wochenverlauf auf der Agenda des Landeshauptmanns. Am Donnerstag wird Hans Peter Doskozil im Krankenhaus Oberwart über die Umstellung auf im Land und in den landesnahen Betrieben biologisch angebaute Lebensmittel informieren. Die von der Krages verwendete Milch ist bereits zu 100 Prozent biologisch, als nächstes Lebensmittel sind die Eier dran. Vom geschmacklichen Unterschied kann man sich persönlich überzeugen: Gerald Lagler, Küchenchef des Oberwarter Spitals, und sein Team kredenzen Bio-Eierspeis.

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