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Chronik Burgenland
02/13/2020

Laserblocker hinter Kennzeichen: 300 Euro Strafe für 68-Jährigen

68-jähriger Lenker musste Störsender bei Polizei abgeben. Außerdem wurde der gefälschte Führerschein eines 19-Jährigen abgenommen.

In Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) ist der Polizei ein mit einem Laser- bzw. Radarblocker ausgerüsteter Pkw ins Netz gegangen. Der Wagen war den Beamten am Dienstag bei Kontrollen an der Grenze aufgefallen, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag. Der 68-jährige Lenker ist nicht nur den Störsender los, er musste auch 300 Euro Sicherheitsleistung zahlen.

Die Laserblocker waren an der Stoßstange bzw. hinten im Bereich der Kennzeichenhalterung verbaut. Da sie nicht gleich entfernt werden konnten, wurden zunächst die Kabel abgeklemmt, um den weiteren Gebrauch zu verhindern. Am Mittwoch gab der Mann dann die ausgebauten Störsender bei der Polizei ab. Von dort werden sie der Bezirkshauptmannschaft übermittelt und in weiterer Folge vernichtet, erläuterte eine Polizeisprecherin.

Falscher Führerschein aus Bulgarien

Ebenfalls bei Grenzkontrollen haben Polizisten am Mittwoch in Andau einen gefälschten Führerschein sichergestellt. Der 19-jährige Lenker erzählte den Beamten, er habe den Schein in Bulgarien gemacht und ihn dort auch erhalten. Das gefälschte Dokument wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung weitergeleitet. Statt dem 19-Jährigen musste sich der Beifahrer ans Steuer setzen. Er hatte laut Polizei eine gültige Lenkberechtigung dabei.