Kaum noch Grundwehrdiener an der Grenze

Kaum noch Grundwehrdiener an der Grenze
Weniger illegale Migration erlaubt es, Grundwehrdiener die ganzen sechs Monate auszubilden. Heer sucht Berufs- und Zeitsoldaten aber auch Handwerker für Kasernenstandorte

Was Militärkommandant Gernot Gasser am Donnerstag zur Personalsituation in den drei burgenländischen Kasernen Eisenstadt, Bruckneudorf und Güssing sagt, kann wohl insgesamt für den Zustand des Bundesheeres im Land gelten: Die Lage sei „noch nicht perfekt“, lautet der Befund des Brigadiers. Was auch heißen kann: Sie ist zumindest besser als früher.

Lesen Sie mehr: Nicht alle Soldaten müssen topfitte Krieger sein

Das trifft jedenfalls auf die Beanspruchung durch den Assistenzeinsatz an der Grenze zu, die 2023 nachgelassen hat. Denn während im abgelaufenen Jahr von Polizei und Heer 30.000 illegale Migranten aufgegriffen wurden, waren es 2022 noch 83.000. Damals sagte Gasser: „Das brachte uns an die Leistungsgrenze“.

Kommentare