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Chronik Burgenland
01/30/2021

In 24 Stunden 1.500 Unterstützer für Verbleib der Geburtenstation

Patrik Fazekas (ÖVP) macht für die Erhaltung der Geburtenstation mobil

von Thomas Orovits

Die „sanfte Geburt“ machte das Oberpullendorfer Spital schon vor mehr als 30 Jahren über die Landesgrenzen hinaus attraktiv. Dass die Geburtenstation in den nächsten Jahren geschlossen werden könnte, wie der noch nicht fertige Regionale Strukturplan Gesundheit 2025 (RSG) nahelegt, sorgt für entsprechend unsanfte Reaktionen.

Donnerstagvormittag hat die ÖVP im Landtag einen Antrag auf Beibehaltung einer vollwertigen Geburtenstation eingebracht, am Abend der Mandatar Patrik Fazekas – selbst in Oberpullendorf geboren – eine Rettungsaktion in sozialen Medien gestartet. Bis Freitagabend gab es 1.500 Unterstützer. „Auch Sozialdemokraten sind für den Erhalt“, ist Fazekas vom Echo überwältigt.

In der von Primarius Martin Fabsits geleiteten Abteilung arbeiten 14 weitere Mediziner, mit dem KURIER reden darf keiner – Order der Landes-Krankenanstaltengesellschaft. Dort heißt es, der RSG (das Burgenland ist fast das einzige Bundesland ohne fertigen RSG) sei bloß Planungsvorgabe, von Entscheidungen sei man weit entfernt. Gynäkologie und Kinderwunschzentrum sollen außerdem in Oberpullendorf bleiben. Dass es nur in Oberwart und Eisenstadt eine Neonatologie gibt, ist ein starkes Indiz gegen den Verbleib der Geburtenstation. Zuletzt gab es im Jahr fast 400 Geburten, 365 gelten als Qualitätsmarke.

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