© Katharina Schiffl

Chronik Burgenland
08/10/2021

Festspielsommer: Wo Sie Kultur unter freiem Himmel genießen können

Die Zwischenbilanz für den Kultursommer fällt positiv aus. Noch bis Ende August wird Freiluftprogramm geboten.

von Claudia Koglbauer-Schöll

Nach einem Jahr der coronabedingten Entbehrungen war der Hunger nach dem sommerlichen Kulturgenuss groß. Doch das Warten hat sich offensichtlich gelohnt: Von den Seefestspielen in Mörbisch bis zu „jOPERA“ auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach erfreut man sich durchwegs großen Publikumszuspruchs. Aus dem Büro des für Kultur zuständigen Landeshauptmannes Hans Peter Doskozil (SPÖ) wird von einer „hervorragenden Auslastung“ beim Kultursommer berichtet.

Den Schlussapplaus gab es am Freitag bereits bei der 49. Schlossspiel-Saison in Kobersdorf: 11.400 Theaterbesucher sahen an siebzehn Abenden Ray Cooneys Boulevardkömodie „Außer Kontrolle“. Intendant Wolfgang Böck schlüpfte auch für eine zusätzliche Vorstellung am 6. August in die Rolle des Staatsminister Willey. Die Auslastung lag diesen Sommer bei über 91 Prozent.

Lob in höchsten Tönen

Auch die Aufführungen von Puccinis „Turandot“ werden zur Halbzeit in höchsten Tönen gelobt: Neben einer ausverkauften Premiere am 14. Juli bei Oper im Steinbruch in St. Margarethen sind der Vorstellung 237.000 Zuseher bei einer Live-Übertragung auf ORF gefolgt. „Mein gesamtes Team und mich erfüllt es mit Stolz, dass ,Turandot’ Publikum wie Presse gleichermaßen überzeugt“, erklärt der künstlerische Direktor Daniel Serafin.

Heute, Dienstag, muss das Operndrama allerdings pausieren: Da gehört die Bühne Musicalstars, wie u. a. Ana Milva Gomes und Maya Hakvoort, Missy May und Lukas Perman. Sie singen Hits der bekanntesten Musicals, von „Elisabeth“ bis „König der Löwen“.

Im Südburgenland gibt sich Franz Lehárs „Die lustige Witwe“ bei „jOPERA“ auf Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach nach einer ausverkauften Premiere noch bis kommenden Sonntag unter der Intendanz von Alfons Haider die Ehre.

Dem Lebensgefühl der 1980er Jahre kann man auf Burg Güssing frönen: Da wird der Kultfilm „Flashdance“ als Musical inszeniert. Ohrwürmer wie „What a Feeling“ oder "Maniac" sind bis 22. August auf dem Bollwerk zu hören.

Ein 50-köpfiges Ensemble holt in Mörbisch die weltbekannten Lieder aus West Side Manhattan an das Westufer des Neusiedler Sees – bis am Samstag für Bernsteins „West Side Story“ der Vorhang fällt.

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