© Birgit Machtinger / Burgenland Tourismus

Chronik Burgenland
03/26/2021

Burgenland: "Bald ist alles ausgebucht"

Burgenland Tourismus Geschäftsführer Dietmar Tunkel über pandemische Perspektiven und die Zeit nach der Öffnung.

von Michael Pekovics, Martin Gebhart

Marketing kann er, der neue Chef des Burgenland Tourismus. „Bucht jetzt Euren Urlaub bei uns, denn bald werdet Ihr keinen Platz mehr kriegen“, so der Schlusssatz von Dietmar Tunkel beim KURIER Talk am Donnerstag. Tatsächlich erwartet sich das Burgenland im heurigen Sommer einen ähnlichen Ansturm wie im Vorjahr, denn Inlandsurlaube liegen Corona-bedingt, also zwangsläufig, voll im Trend.

Nun war die Weite des Landes schon immer ein gutes Argument für einen Urlaub in Pannonien. In Zeiten der Pandemie sind jetzt aber auch plötzlich die kleinen Strukturen zum Vorteil geworden. Schließlich sind über die Hälfte aller touristisch genutzten Betten bei privaten Vermietern zu finden. Und die Nachfrage ist groß, sowohl nach den Kellerstöckl im Südburgenland als auch in den kleinen Pensionen rund um den Neusiedler See.

Sommer wie damals?

Das Planen hat Tunkel jedenfalls bereits aufgegeben. Angesichts des diese Woche verkündeten Oster-Lockdowns für die Ostregion rechnet er damit, dass die Betriebe erst im Mai aufsperren dürfen. Für die im Sommer geplanten Kulturfestivals ist Tunkel aber optimistisch gestimmt.

„Wir haben Konzepte und es gibt laufend Gespräche, auch mit Ministerin Elisabeth Köstinger. Wir wollen und müssen spielen.“ Begrenzte Besucherzahlen, also Abstände im Publikum, für Mörbisch & Co. kann sich Tunkel aber nicht vorstellen: „Wir brauchen einfach eine gewisse Anzahl an Leuten.“

Und die sollen neben Kultur auch die anderen vier Säulen des touristischen Burgenlandes kennenlernen: Natur, Radfahren, Kulinarik und Wein. Mit diesem Angebot sieht Tunkel das Burgenland auch gegen die wachsende Konkurrenz aus Ungarn, Stichwort Tourismusprojekt bei Fertőrákos, gut aufgestellt. „Schau ma mal, was dort dann tatsächlich investiert wird.“

Wie die Zukunft der Tourismusverbände aussieht, weiß Tunkel schon. Die Reduktion von 15 auf 3 ist auf Schiene, wenn auch nicht ganz ohne Misstöne. „Jede Veränderung bringt Verunsicherung. Ich weiß, dass einige in den Regionen nicht ganz happy damit sind. Aber ich bin mir sicher, in spätestens zwei Jahren ist jeder sehr froh, dass wir dieses Gesetz auf Schiene gebracht haben.“ Wieder gutes Marketing, dieses Mal nach innen.

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